Die 7 Gezeichneten

Die Schlacht von Kurkum

Die Schlacht hatte drei Tage und drei Nächte gedauert. Immer wieder rannten die dunklen Horden gegen die Mauern Kurkums, immer wieder schlugen wir sie zurück, doch während wir eine gute Kriegerin nach der Anderen verloren, schien ihre Zahl nahezu endlos zu sein, denn die toten Leiber der Gefallenen, gesellten sich des Nachts zu den Truppen der untoten Gegner. und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Mauern eingenommen wurden und in die Hände des Feindes fielen. Wir kämpften mit allem was wir hatten, und Rondra zeigte sich mehr als einmal auf unserer Seite. Doch es schien als, dass der Dämonenmeister selbst die Göttin des Krieges herausfordern konnte.

Schließlich, am dritten Tage der Schlacht, fiel das Tor unter dem Einfluss schwarzer Magie und die Horden strömten nach Drinnen. Die Gezeichneten wüteten unter den Feinden, doch selbst sie konnten unmöglich die Überzahl, der wir nun entgegenstanden zerrütten.

Und dann geschah etwas, dass ich mein Leben lang nie wieder vergessen werde. Kalte Gesänge, Kreischen aus der Niederhölle drang in die dritte Sphäre vor. Unser Gegner beschwor den Sohn Thagunitoth, höchstselbst herauf. Den kranken Rabenschatten, Nirraven!

Doch als alle Hoffnung verloren schien, da leuchtete eine unter uns auf. Die Amazonenkönigen Yppolita stimmte ein letzte Mal den Choral zu Ehr der Leuin Wehr an. Was nun folge, spottet der menschlichen Worte, zumindest meiner. Der Kampf zwischen der nun heiligen Yppolita und dem Dämon Nirraven, in dem beide am Ende vergingen.

Schlussendlich war es der Bringer des Bündniss der die Schlacht beendete. Er ritt auf dem Drachen Smardur, welcher schließlich die Burg, all ihre Bewohner und Feinde, die nicht Zuflucht im heiligen Rondratempel fanden, in Flammen aufgehen ließ.
Ein Inferno, dass alles versengte.

Und wohin geht es nun ? Was ist mein Leben nun noch wert?

- Ayla von Donnerbach

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