Die 7 Gezeichneten

Schatten im Zwielicht

Bei den Schatten

[…] und so trug es sich zu dass die Helden von Dragenfeld, die Vampirschnitter von Weiden, die Vereiniger der Praioskirche, die Maraskanbezwinger, jene, die da Zeuge wurden seiner Auferstehung oder sollte man besser sagen Wiederkehr?, so trug es sich zu, dass sie in den Bund der Schatten aufgenommen wurden[…]

“Yo, aufstehen, Training ihr Faulpelze!”, Adaque weckte die vier früh morgens an ihrem ersten Tag im Geheimbund der rechten Hand. “yo, Faulpelze” keckerte es auch von ihrer Schulter. ihr Perldrache war nie weit entfernt, wenn Adaque da war.
Rehbraune Augen, und ein mildes lächeln verbargen die Schwarzmagierin in ihr, doch die Helden lernten in ihrer ersten Zeit bei den Schatten nicht nur ihren Körper stählen und den Geist schärfen, sondern auch, dass auch Schwarzmagier vor allem eines wahren: Menschen. Sie hatten ihre eigenen Ideale, gewiss, doch sie gaben sich auch gerne den Freuden des Lebens hin. Waren besorgt, wütend, belustigt, ängstlich.
Nur Salpikon Savertin bleibt vorerst unnahbar. Kaum sehen die Helden ihn in ihrer ersten Zeit in Mirham. Stets scheint er mit Planen beschäftigt, auf Reisen und im Unterricht – auch an anderen Akademien. Sein Stockwerk – das siebente und höchste im Hauptturm der Akademie, bleibt Tabu.
Die Vier absolvieren ihr Training mit großem Erfolg und schon bald machten sie Fortschritte – jeder auf seine Art und Weise und schließlich entsendet sie Savertin zu ihrer ersten Mission. Das Ziel ist Kuslik, die Gezeichneten sollen verdeckt arbeiten und einen Informanten der Borbaradianer ausfindig machen und Informationen finden. Adaque begleitet die Helden und durch den Nichtraum geht es auf – auf nach Kuslik.

Im Zwielicht der Seelen

Ohne größere Probleme schmuggeln sich Arnas und Ithron als Adeliger und Magier in die Jagdgesellschaft, ein Borbaradianer zeigt sich aber nicht. Nach dem Jagsausflug folgt Arnas der Zielperson nach Kuslik, wo sich endlich die Informantin zeigt.

Die Ereignisse überschlagen sich und in einer Taverne, in der Arnas die Informantin als die Muttermörderin Scharlachkaut identifiziert, kommt es zur Eskalation:

SCHAAAAAAAAAARRRLLLLLLLLLLACHKRAUUUT. DU VERRÄTERISCHE HURE KOMM ZURÜCK”, der Himmel färbt sich dunkel als der Hexer die verbotenen Pforten öffnet um mit Lebens und Astralkraft einen wahren Krähensturm zu entfesseln. Doch Scharlachkraut entkommt, die Elfe ist zu schnell.

In letzer Sekunde kann der außer Kontrolle geratene Hexer von seinen Freunden gestoppt werden, die Gruppe flüchtet aus Kuslik und irrt 2 Tage und Nächte im nahe liegenden Wald umher, eh sie ihren Lagerplatz, zusammen mit der durthanischen Spähre wiederentdecken.

Adaque belibt zurück um eine völlige Eskalation in der Stadt zu verhindern, wobei ihr Perldrache Farugian von der Bildfläche verschwand.

Die Helden lernen Morcania kennen, eine nekromantisches Medium, welche sie rettet und ganz Kuslik an diesem Abend in dämonische Umnachtung stürzt.

Die Mission ist gescheitert und der Misserfolg lastet schwer auf den Helden, allem voran auf Arnas Schattenschwinge.

Salpikon Savertin lässt die Helden jeden seine persönliche Buße tun und Ithron verkauft ihm seinen geliebten Liber Zhamoricam per Satinav, ein Buch von Unschätzbarem wert.
Zudem erfahren sie, dass Varagaun der Obskuromant in Selem gefangen wurde und nun wahrscheinlich in Borons Hallen liegt.

Ingrimms Schätze und Lolgramoths Fluch

Doch nach der Buße blieb nicht viel Zeit: die Sphäre gen Fasar steht bereit, und während sie Nachforschungen bezüglich einiger Gemmen anzustellen haben (was man nicht alles zur Invocation des siebtsphärischen Gesöcks braucht..) sollen sie Thomeg Atherion zum Gildenrat einladen.
In Fasar erreicht man den Erzmagus Atherion (der sich trotz diverser borbaradianischer Attentäter bester Gesundheit erfreut, ganz umsonst war die Basiliusprüfung wohl nicht), der die Einladung annimmt – auch wenn er betrübt ist dass der Spötter Xeledon ihm sein Gemälde der Allweisen nahm. Was hat dies zu bedeuten?

Nachdem sie bei den Minen etwas Überzeugungsarbeit und auch Leibwächterdienste verrichtet haben, kam den Helden ein Name, wohl des borbaradianschen Mittelsmannes (pardon, Mittelsfrau) in die Hände: Beryllis Emeraldus. Und nicht nur das, auch Zeit und Ort der Übergabe standen durch den Fund eines Briefes von Azaril Scharlachkraut klar fest:
Rashdul, in einigen Tagen am Platz des Schweigens.

Wenig später in Rashdul (der Sphärentunnel zwischen den Akademien machts möglich):

Der Hafen und die Zielperson werden observiert und eine Entscheidung gefällt:
Arnas wird Beryllis verführen und die anderen sollen die Kiste mit den Edelsteinen an sich nehmen.
Doch leichter gesagt als getan: im Versuch seine mangelnden Verführungskünste aufzuwerten versucht er seinen Liebestrank sinnvoll zu verwenden. Doch leider musste auch Arnas davon kosten; womit seinen fleischlichen Gelüsten im Endeffekt auch Genüge getan sein dürfte.
Und auch den anderen 3 Helden geht es nicht besser: nach einigem tricksen, zaubern und betäuben gelangen sie in das Zimmer der Frau, nur um zu sehen dass die Schatulle nicht dort ist sondern im Tresor des Gasthausbesitzers schlummert.

So wird der Plan geändert und Arnas und Verian beschatten Beryillis bei der Übergabe während Hjalmar und Ithron sich um Pferde kümmern – schließlich soll der Kontaktmann Urdo von Giesholm sein, einen sehr flinken Gesellen.

Dann geht alles ganz schnell: Urdo verließ die Stadt auf einem unheilig schnellen “Pferd” während die Helden mehr oder weniger schnell hinterherreiten – das Hjalmar als passionierter Reiter hierbei die wenigstens Probleme hatte versteht sich von selbst.

So ritten die Helden Tag und Nacht, haben kein Mal ein Auge zugemacht, und am nächsten morgen in der Früh belohnte das Schicksal sie:
Sie waren an der Ostküste, an einer Steilklippe am Meer gen Maraskan.
Vor ihnen Urdo, eine fliegende Kiste mit Gemmen und ein Schiff mit schwarz-roter Krone auf dem Segel; also nichts womit die Helden nicht fertig werden konnten:

Während Hjalmar gegen einen immer schneller werdenden Urdo focht, schwang sich Ithron zu Arnas auf den Besen um die Steine ins Meer zu befördern.
Arnas brachte derweil einen Teil der Schiffsbesatzung dazu, unkontrolliert in Angst und Schrecken zu verfallen.

Das End von der Geschicht: Tote Paktierer leben nicht.
Urdo verging im siebten Kreis der Verdammnis, das Schiff brannte lichterloh und letztlich fiel nur einer der Edelsteine ins Meer, die anderen in Verians Besitz.
Und so zogen sie, stolz wie ein Novadi mit 1000 Pferden, nach dem sie aus Urdos Satteltaschen ein Exemplar der Metaspekulativen Dämonologie bergen konnten, wieder gen Rashdul, Fasar und schließlich zurück nach Mirham.

Pünklich zum…

Consilium Sinistrate

Der Auftakt zum Gildenrat war ereignisreich.
Und dann kam der große Tag, der Tag an dem Salpikon Savertin das Thema “Borbarad” zur Diskussion bringen wollte. Nacheinander brachten die Gezeichneten ihre Argumente vor, doch einige Mitglieder des Consiliums ließen sich nicht überzeugen:
Ganz vorne dabei war Menchal ak’Taran, dicht gefolgt von Oswyn Puschinske und Demelione Nandoniella, die sich alle für eine Annäherung an Borbarad aussprachen.
Wären es nur diese drei gewesen, hätte man diese Entscheidung noch niederingen können; es waren nur drei von sieben. Doch als auch der Grande aus dem Hause Zornbrecht-Lomarion zaghaft seine Hand für dieses Anliegen hob, erfüllte sich Savertins Stimme mit Zorn:
NEIN!”, schrie er. “Hiermit löse ich das Konsilium auf! Diese Entscheidung ist nichtig!”

Doch es war zu spät.

Der Rat der Bruderschaft der Wissenden war gespalten.

Viel Geschwätz um nichts – Der Niederträchtige Verräter niederträchtig verraten

Doch lange Zeit hatten sie nicht um diesen Schock hinzunehmen, schon am nächsten Tag bekamen die Helden eine neue Mission:
Es ging um einen tobrischen Druiden der im Zeichen der Dämonenkrone Spione um sich scharte. Noch am nächsten Tag zogen die Helden mit Zurlan und Sheranius gen Warunk um den Sumudiener in der dortigen Philosphenschule zu stellen.
Mit einer unsanften Bruchlandung in einer Spinnenhöhle gelangen sie schnell in die Stadt hoch oben im Norden, wo es in besagter Philosphenschule nur einige Stunden und viel Überwindung kostete um herauszufinden dass besagter Druide, ein Mann namens Sandragon, erst wieder in einigen Wochen dort sein würde.

Da sie aber auch erfahren konnten dass er im Nebelwald wohne, verloren die Gezeichneten kaum Zeit und ritten am nächsten Morgen los.
Sie ritten einige Tage, passierten mehrere Dörfer und bekamen derweil auch eine sehr interessante Information: nicht sehr viel früher habe sich eine Gruppe von ca einem halben Dutzend Leute ebenfalls nach dem Druiden aus dem Nebelwald erkundigt..

Schließlich erreichten sie ihr Ziel und wurden gebührend empfangen – Sandragon schickte ihnen einen Eissturm!
Sie kämpften sich durch die Stürme die er beschwor und konnten ihn letzten Endes festsetzen und aushorchen, doch das nicht sehr lange:
Ein brennender Pfeil traf die Hütte und man vernahm eine Stimme: “Es ist Zeit zu sterben, Sandragon!”
Diese Stimme gehörte Xeraan, einem buckligen alten Magier der mit einigen Söldnern und zwei Kindern um die 14 vor der Hütte stand. Ein Kampf entbrannte, vor allem die Kinder – welche mit Dämonen gekreuzt worden waren wie es schien – stellten eine große Gefahr dar; währenddessen schien sich der Magier selbst rauszuhalten.
Der Kampf endete blutig: die Söldner von Arnas’ Höllenraben zerfressen, die Dämonenkinder von Hjalmar gespalten, Sandragon erfroren; einzig Xeraan überlebte und trat die Flucht per Transversalis an.

Geschwächt und durchgefroren machten sie sich zurück nach Warunk, mit nur einigen Orten in denen Borbaradianer tätig sind in der Hand – dort stand mitten auf dem Marktplatz die durthanische Sphäre! Laut Zurlan rollte sie wohl aus der Höhle nach Warunk rein… doch wie man es auch drehte, eine handvoll Pfeile des Lichts bewachte das mächtige Artefakt.
So entschieden sie sich, des Nachts wieder zu kommen, und bewaffnet mit der Tarnkappe und Lähmnadeln machte Verian den Weg für seine Gefährten frei.

Im Schatten der Nacht wacht der nächtliche Schatten – einmal Altoum und zurück

Zurück in Mirham berichten die Helden Salpikon von ihren neusten Erkenntnissen; über den wahrscheinlichen Aufenthaltsort Borbarads, Maraskan, zeigt die Spektabilität sich nur gelinde überrascht.
Doch dann kam die Zeit zu ruhen für die Helden, und so entspannten sie sich am Erleuchtungsfest bei Wein, Rausch und Gesang – bis sehr spät am Abend eine bedrückende Stille einkehrte und ein leibhaftiger Schatten zu den Helden sprach: es war der totgeglaubte Obskuromant Varagaun, der vor einem Verräter innerhalb des Bundes der Schatten warnte ehe geisterhafte Wolfsgestalten ihn vernichteten.

Lange konnte die Trauer nicht währen, den Salpikon Savertin rief zur wohl größten Mission auf:
eine großangelegte Expedition auf die Insel Altoum, genauer gesagt in die Ruinen der Stadt Altaia soll neue Erkenntnisse in Bezug auf Borbarad bringen – doch auch soll Ithron zum Bündnis bitten; niemand geringeren als den verbannten Hofmagus, Gaius Cordovan Eslam Galotta.

Also wurden die Schiffe beladen und schon bald schipperte die Expedition Richtung Altoum mit dem Ziel sich im Hafen Charypso’s ein vorläufiges Lager zu errichten – denn noch einige Dinge mussten besorgt werden: Lasttiere, Sklaven und Führer durch den tiefen Dschungel.
All dies schafften sie ohne größere Probleme – zufällig vorbeikommende Piraten wurden fachgerecht von Ithron dazu überredet weiterzuziehen und die Einkäufe waren im Vergleich schnell getätigt. Interessanterweise traf Hjalmar auf einen weiteren seiner Brüder, der ihm verriet dass sich ihr Vater auf der Insel aufhalte…

Verfolgt, Verflucht, Vergessen – Vom Untergang Altaias und dem Beginn des Endes

Überschattet vom Unbekannten war die Reise durch den Dschungel, die Nächte waren schwarz und zwischen den Bäumen war der Schrecken groß.
Nicht nur das Ithron fast eines seiner Beine an einen Riesenaligator verlor, auch wurde die Gruppe von einer unbekannten Kreatur verfolgt die sich nach und nach an den – wie sich rausstellen sollte rothaarigen – Magiern verging.

Umso erleichterter waren sie als endlich der Talkessel erreicht wurde der ihr wohl größtes Forschungsprojekt beinhaltete: Die Ruinen von Altaia – keine 2 Götterläufe vorher lebten dort noch Menschen…

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auch schon los: die Gegend wurde ausgekundschaftet und kartografiert, ein Basislager errichtet, die Ruinen durchwühlt und magische Ströme per Blutblattsetzlingen bestimmt.
Irgendetwas seltsames musste vorgefallen sein, das war offenkundig. Immer wieder kam es zu Geistererscheinungen, gezwungen ihre letzten Sekunden immer und immer wieder zu durchleben; das Blutblatt sproß besonders dort wo die Vernichtung am stärksten war.

Und dann nach ein paar Tagen fand Arnas etwas großes.
Etwas außerhalb der Stadt, versteckt im grünen Dickicht, lag ein Kadavar. In ihm und auch um ihn herum war alles tot, als würde TSA ihre Schöpfung von diesem Wesen fernhalten wollen: es war gigantisch groß, erinnerte an einen Versuch Drachen mit diversen Insekten und Kraken zu kombinieren – die magische Spur führte dorthin.

Es vergingen noch ein paar Tage, in denen die Nachforschungen weitergingen. In dieser Zeit wurde sogar der nächtliche Schrecken aus dem Dschungel geschnappt – es war ein Waldmensch der den Untergang mit angesehen hatte und den Schuldigen bestrafen wollte – jemanden mit rotem Kopf..

Dann, eines Nachts, erwachte Verian nach einem eigentümlichen Traum und empfang das letzte Orakel von Altaia.

“Ihr solltet jetzt gehen” oder: The epic Raid on Andalkan

Der Witterung wegen brachen die Untersuchungen kurz nach diesem Vorfall ab, und mehr oder weniger erfolgreich schafften sie es wieder heil zu ihrem Schiff – das wegen eines Brandanschlags den Hafen Charypsos verlassen hatte.

Weiter ging es nach Al’Mancha, dem gefürchteten Eslam Galotta entgegen. Dieser lebte laut Aussagen der Einheimischen schon eine ganze Zeit im Ort.
Die Gespräche mit ihm waren seltsam; er wiederholte nur Informationen die man ihm hat zukommen lassen und einige Dinge schienen ihn kalt zu lassen die ihn eigentlich hätten erzürnen sollen – seiner Schmach am Kaiserhof hat er ja doch mit einem Ogerzug durch Tobrien Ausdruck verliehen!
Im Versuch an persönliche Dokumente zu gelangen tappte Verian jedoch in eine Falle und brannte das Anwesen samt sich und Galotta nieder, konnten jedoch geborgen werden.
Ithron setzte alles daran seines verbrannten Gefährten mit Leben zu erfüllen, Arnas raubte einen Alchimisten aus und Hjalmar entdeckte dass sie es gar nicht mit Galotta zu tun gehabt haben: es war nur ein Gestaltwandlerdämon der seit Monaten an des Magiers Statt dort wohnte.

So war nach dem Orakelspruch und den Informationen des Dämons alles klar:
Die Schatten mussten gen Andalkan ziehen, denn dort würden sie IHN finden…

Doch es war eine Falle, ein abgekartetes Spiel. Statt mit einer überschaubaren Truppenzahl hatte die Streitmacht der Schatten es mit einigen Söldnerbannern zu tun, die, mit Unterstützung von mehrfach gehörnter Niederhöllenbrut und 3 extrem mächtigen Zauberern (Xeraan, Galotta und ein dritter, bis dato unbekannter Tulamide), den geplanten Hinterhalt zu einem Massaker machten.
Letzten Endes blieb den Helden nur die Flucht mit einer durthanischen Sphären – sie waren die einzigen Überlebenden neben Savertin, seiner Achazdienerin und Adaque.

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SunnierThanBlack

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