Die 7 Gezeichneten

Bastrabuns Bann

Efferd 1019BF ~ Khunchom ~ Entflohen der grünen Hölle im Einklang mit Wut und Trauer

Sie haben Maraskan hinter sich gelassen und damit auch einen Teil ihrer Existenzängste.
Sie haben überlebt.
Sie haben sich Borbarad und seinen Dämonen gestellt und… gewonnen?

Was war das für ein Sieg, wenn einer ihrer teuersten Freunde ihn nicht mehr miterleben konnte?
Patras starb im Tuzaker Fürstenpalast, und mit ihm ein wenig die Illusion der Helden bezüglich der Sterblichkeit. Doch war gerade das eine zentrale Botschaft, die sie aus ihrer Boronqueste mitbrachten.

Im Glauben, ihren alten Freund Dschelef zu besuchen, wurden sie an der Dracheneiakademie in Khunchom vorstellig, nicht ahnend, dass die dortige Spektabilität Khadil Ohkarim die Helden bereits erwartete.
Geballte Macht befand sich in diesem Konferenzzimmer: Khadil Ohkarim, Spektabilität; Dschelef ibn Jassafer und Rakorium Montagonus, beide (ehemalige) Spektabilitäten und Erzmagier; sowie die Vier: Die Helden Dragenfeldts, die Weidener Vampirschlächter, die geheimen Wahrer der Einheit der Kirche des Praios, die Henker der Dämonenpaktierer.

Ohkarim bat sie um Hilfe bei einer Forschungsarbeit, betreffend eines uralten Bannzauber des großen Scheich Bastrabun. Die Aufgabe der Helden sollte es sein, die in Mhanadistan, Aranien, Gorien und dem Rest der Tulamidenlanden bzw dem ehemaligen diamantenen Sultanat verstreuten Komponenten von Bastrabuns Bann aufzuspüren.
Bei diesen Komponenten soll es sich um folgendes handeln:
- glyphenbesetzte Mondsteine
- Kanopen (gefüllt mit Paraphernalia)
- Säulen die mit Glyphen versehen sind

Doch schon früh ereignete sich seltsames: Rakorium wurden die Mitschriften des Gespräches gestohlen (unter erheblichem Aufwand wie es scheint) und über ganz Maraskan wurde erneut eine Nachrichtensperre verhängt.

25. – 27. Efferd 1019BF ~ Anchopal ~ Vom Fluch der Felder zu Misstrauen und Meuchlern

Die Berichterstattung in Punin wurde hintan gestellt, es zog die Helden nördlich der Gor, in die Stadt Anchopal. Kurz vor Stadt trafen sie auf einige Reisende, die mit Spitzhacken auf ovale, kopfgroße Steine hieben – aus welchen blutgierige Insektenchimären strömten und nur dank der Helden vernichtet werden konnten ehe sie mehr als einen der drei Männer verschlangen.
Ihr erster Anlaufpunkt in der Stadt war die Ordensburg der Grauen Stäbe, um sich mit dem Vorsteher Tarlisin von Borbra zu treffen. Er konnte ihnen nicht weiterhelfen, war jedoch gewillt ein wenig Recherche zu betreiben.

Darauf machten sie sich auf die Reise in den Norden, einige Stunden von Anchopal weg, wo sie an einer Ruine auf ein Expeditonsteam unter der Führung des Historikers Horatio di Bravaldi stießen.
Di Bravaldi selbst schien nicht weiter gefährlich, im Gegensatz zu zwei verschleierten Gestalten aus seinem “Sicherheitskomitee”: einem Maraskaner und einer unbekannten Frau, die überrascht schien, die Helden zu erblicken (und sich erstaunlich gut gegen ein Eindringen in ihre Gedanken wehren konnte…)

Zurück in Anchopal konnten sie erst am nächsten Tag nochmals mit von Borbra sprechen und wurden dazu erneut in das örtliche Badehaus geladen. Bei einer persönlichen Unterredung im Dampfraum (der Verian aufgrund des angenehmen Badewassers nicht beiwohnte), wurden sie jedoch von zwei maraskanischen Meuchlern angegriffen, ein dritter floh.
Tarlisin wurde schwer verletzt, jedoch erwehrten sich die Helden derart, dass die beiden Angreifer niedergeschlagen werden konnten; jedoch überlebte nur einer.
Die Befragung dieses Mannes ergab nicht viel: nur dass die Männer ein persönliches Interesse an den Helden hatten, und dass der dritte, ein Mann namens Torgujin, über den Aufenthaltsort der Helden informiert war. Seine Beschreibung passte auf den Maraskaner aus dem Trupp von di Bravaldi…
Nach seiner Genesung wusste Tarlisin den Helden jedoch weiterzuhelfen:
Er berichtete von einigen Magiergeheimbünden aus der Umgebung, genauer von einem Bund namens “Erben der Gräber”, welche sich gut mit der Geschichte Tulamidistans auskennen sollten.

So machten sie sich auf gen den Norden, um bei dem fahrenden Volk der Zahori eine Seherin namens Tamura saba Tamura aufzusuchen – laut von Borbra sollte sie weiterhelfen können.

Ende Efferd bis 17. Travia 1019BF ~ Aranien ~ Die Mär von sprechenden Raben und fehlenden Parolen

Nur wenige Dörfer fuhren sie an, bis nach einigen Tagen an einem See ein buntes und musikalisches Lager die Aufmerksamkeit der Helden weckte. Sie konnten recht schnell Kontakte zu den Zahori knüpfen, weswegen auch das erhoffte Treffen mit Tamura nicht lange auf sich warten ließ.
Sie war eine alte, leicht kauzige Frau – möglicherweise war letzteres bezeichnend für die sehenden Schwestern – die vor allem durch ihren sprechenden Raben kaum in Vergessenheit geraten konnte.
In Bestreben an Informationen von ihr zu kommen ließ die Gruppe Arnas mit ihr alleine – was sie besprachen bleibt wohl unter ihnen. Als Arnas zurückkehrte, brachte er die Nachricht von einer nahen Hexennacht. Was die Erben der Gräber anginge, sollten die Helden noch informiert werden.

Und so, einige Sonnenläufe darauf, erreichte die Helden eine Nachricht in Form des sprachbegabten Raben. Sie verweilten gerade in Anchopal bei ihrem neuen Freund Larkriz, einem alten Abenteurer der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Auf dem Weg nach Amrash machten sie kurz im Örtchen Labid halt – doch welche Bedeutung der “Verwunschene Wald” etwas abseits der Stadt haben sollte, war nur Hjalmar in einer spontanen Laune gewahr.

Insgesamt drei Tage später kamen sie, wie geheißen in des Gefiederten Nachricht, in Amrash an – pünktlich zur Geisterstunde am Boronanger. Eine verhüllte Gestalt zeigte sich, fragte nach einer Parole.
“Welche Parole? Es gibt keine und hat auch nie eine gegeben, so wahr wir hier stehen!”, sprach schließlich Hjalmar in die unangenehme Stille der Dunkelheit. Und wohl an, wahr sprach er dazu.

Die Gestalt, “Abu Barun”, bot ihnen zwei Mondsteine im Tausch gegen einen Gefallen:
Der erste sollte zu finden sein beim Junker Praioslob von Breckenstein, einem Taugenichts und Möchtegern-Historiker, der die tulamidische Kultur und ihre Erzeugnisse mit Füßen trat und deswegen von den Vieren vertrieben werden sollte.
Der Fundort des zweiten von Bastrabuns Steinen sollte noch verborgen bleiben, bis die Helden der Bitte der Erben entsprochen hatten.

20. bis 25. Travia 1019BF ~ Aranien (Yalaiad-Halbinsel) ~ Den Fluch der Felder für nützlich befunden – Tal der blutigen Prinzessin

Wie der Rondrikan höchstselbst fegte Brogils Kaleschka durch die Steppen Araniens. Nicht lange und sie erreichten die Lande des Junker von Breckenstein – ein höchst interessanter wenn auch dümmlicher Zeitgenosse wie sie feststellen durften.
Eine Audienz ergatterten sie sich höchst gewieft: Ithron als angehender Saurologe mit Hjalmar und Arnas als Leibwache und Verian als Übersetzer und Schreiber – die Tarnung war nahezu vollkommen.

Von Breckensteins Anwesen war über und über gefüllt mit Fundstücken, Säulen, Reliefs und weiteren Überresten der alten Tulamiden. Im Gespräch stellte sich der Junker selbst jedoch als erstaunlich unwissend heraus – nicht einmal die dortige Landessprache, Tulamidya, verstand er (und das als Tulamidenforscher!). Einzig sein Hausdiener erschien seltsam verdächtig.

Nach diesem ersten Eindruck zogen sich die Helden erstmals zurück, im Bestreben ein Plan zu hegen…

Und so kamen sie kurz darauf zum Junker zurück, um eine Warnung über den Fluch der Felder auszusprechen. Zwar zeigte sich Praioslob davon unbeeindruckt, jedoch räumte er trotzdem am Tag darauf das Haus und ließ es samt seinen erbeuteten Schätzen alleine. Wie nützlich doch ein Albtraum zur rechten Zeit sein kann…


Anmerkung des Chronisten: Über die folgenden Dinge sei nicht mehr all zu ausführlich gesprochen. Es mangelte mir an Tinte in den kommenden Sonnenläufen, sodass eher kurz ich das Geschehene Euch mitteilen und erläutern kann. Man sehe davon ab aus Unmut über eben jenen Zustand zum nächsten Büttel zu laufen und mich unschuldig der Hexerei zu bezichtigen, denn diese Stellen, die eines Epos würdig sind, bin ich selbstverfreilich aus dem eigenen Gedächtnis heraus in der Lage zu erzählen. Doch genug der Entschuldigungen, wie ging es nun weiter?

Travia ~ Der Mond der Heimstatt und der geborgenen Wärme gesegnet

26: Rückkehr nach Amrash, Abu Barun: “Nicht Abu Barun ist mein Name, nein. Ich heiße Morena, Tochter Luzelins! Geht nun nach Westen, ein Magiermogulgrab, nördlich Samras… Der nächste Mondstein…”
28: Seltsame Schwingungen am Wald von Labid, an Kraftlinienkreuz ein zerfallener Tsa-Schrein, darin eine Kanope
30: Anchopal, Ruhe und Eintracht

Boron ~ Der Mond dem Tode, dem Schlafe und der Träume geweiht ~ Mögen Schatten uns umgeben

1. Boron, 1019BF – nörliche Einöde von Samra.
Bei Phex, welche Prüfungen müssen wir uns noch über uns ergehen lassen? Da haben wir Bravaldi und seine Leute aus den Augen gelassen und zack! Da sind sie. Zufälligerweise an dem Grab, welches wir für einen höheren Zweck entweihen sollen. Ob das noch Zufall ist?
Inzwischen sind sie zerflogen, meine Zweifel ob es falsch wäre ein Grab zu entehren.
Sonst und immer wäre es falsch, nein, nicht ganz: es wäre zu einfach. Tote wehren sich nicht, da erwarte ich ich bei einem toten Magier mehr. Erzählte Jakko nicht einst von untoten Wächtern der Tulamiden, die mit alten Verbänden zusammengahlten wurden? Ist auch egal jetzt. Gleich geht es runter für mich, runter in den Talkessel in dem die Expedition di Bravaldis lagert.

Hoffentlich finde ich Torgojin bevor er mich findet.
Hoffentlich finde ich den Mut, meine Klinge in seinen…

Halt jetzt, für Hoffnungen ist es zu spät. Taten zählen. Geschick zählt. Ich, nein, wir alle zählen. Wir alle…

~~~

2. Boron, 1019BF – Samra
Meine Erkundungen trugen keine Früchte außer ein wenig Chaos im Lager. Da war eine riesige Eule… ich lief, so schnell ich konnte zu den anderen zurück. Ich alleine gegen eine mutmaßliche Hexe? Ich gegen Scharlachkraut? Das schaffe ich nicht, außerdem stähle ich damit Arnas’ Rache, so dachte ich es mir.
Ich stieß aber auf einen anderen Gang, abseits der Ausgrabungen. Eine Sackgasse voll mit erstickenden Explosionen.
Doch fanden wir einen ähnlichen, abseits jeder Wahrscheinlichkeit…
Ein Eingang in das Grab…

[Hier finden sich nur unleserliche Aufzeichnungen]

… Nach dem Mullbindenwächter war nun auch der Skorpion besiegt, dieses Monstrum aus Tausend Heuschrecken. Scheinbar war der Fuchs mit uns gewesen, welch ein Glück. Halb tot machten wir uns daran die Wunden zu lecken und das zu tun, wofür wir hier waren: den Mondstein suchen.
Es gab allerlei Kistchen und Tische, alles voll mit Geschmeide und Tand. Auch hier stand die ein oder andere Statue – sollten sie uns wieder in die Irre führen?
Doch eine stach besonders heraus: fein gearbeitet zeigte sie einen Mann, einen anderen als den Grabeigentümer wie es schien. Die rechte seiner Hände was aus Gold gefertigt, darin ein runder Stein. War das etwa ein Bildnis des Bastrabun, der mit seiner legendären Hand die Mondsteine..?
Letztendlich fanden wir einiges neben dem gesuchten Stein, so eine Flasche mit einer Djinni darin – die von Hjalmar überzeugt werden konnte uns heraus zu bringen.
Ein seltsames Erlebnis…

3: Zurück in Samra, Ruinen Zhamorras’ scheinbar nun als Militärgelände genutzt
5: Borbra, Besuch des Tsa-Tempels und der heiligen Tsa-Eiche, gepflanzt von Tarlisin?
8-10: Mherwed, Feier des Kalifensohns, gelangen an den Mondstein auf der Brücke Bastrabuns mit Hilfe eines Weltuntergangspropheten auf einem fliegenden Teppich (den Arnas nicht fliegen konnte); Besuch der Hand Bastrabuns im Palast (eine Fälschung); Verrat durch angeheuerten Wachmagier —> Angriff von Ghulen in der Nacht
11: Kanopen, Bannkanope im Perainesiechenkeller von Ithron geborgen; Treffen auf di Bravaldi und die Verschleierte
13: Sümpfe vor Borbra, Kontakt mit Achazstamm (menschenscheu) – berichten von dunkler Gefahr aus den Bergen
14-15: Borbra, Rast und Ruhe; Attentat durch Borbaradianerin aus di Bravaldis Lager (hatte Ring der ihre Zaubermacht erhöhte)
16-17: Samra, Forschung nach Bastrabuns Hand, Fälschung; Bericht von Chimären in Borbra; Kampf um Borbra; Chimären zurückgeschlagen, Tsa-Baum vernichtet; di Bravaldi tot, von der Verschleierten (die Hexe Achaz) getötet, flieht ins Gebirge
19: Ankunft im Khoram-Gebirge; Zug durch ein zerstörtes Dorf; Treffen mit Ferkina-Stamm (baten um geflügeltes Pferd)
20: Khoramgebirge; Treffen mit Praiosgeweihten der von einer Chimäre immer wieder verspottet wird; Zähmung des wilden Flügelpferds durch Arnas und Ithron
21: Al’Churam, Palast des Abu Terfas; Gemälde von Pardona, Kampf gegen den Trolldrachen Myranar, Fund des (nun keinhändigen) Diebeskönig, Arnas wird zum Welpen, Verian wird gezeichnet, Achaz und Abu Terfas fliehen auf einem Mantikor um sich einen Tsa-Geweihten zu besorgen, Arnas kommt zur Hexennacht *
24: Borbra; Saurozid, Tarlisin verschwunden in die Katakomben, Arnas Rückkehr, Eintauchen in die Vergangenheit Borbarads, Finden und Vernichten des Großen Schwarms *
25: Borbra; Rückkehr aus der Finsternis, Wundenlecken, Kraft und Motivation schöpfen, Hjalmar geht von Dämonen gezeichnet…
26: Samra; Hjalmar eingesammelt, auf nach Rashdul!

* wird noch ausgeschmückt

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Des Greifen Leid/ Auf Borbarads Spuren

Vom Regen in die Traufe… ~ 16 Rondra

Ungefähr eine Woche ist es her, dass die Viere – die Helden von Dragenfeld, die Vampirschnitter von Weiden, die Widersacher des Dämonenmeisters – und Patras das Kloster Arras de Mott vor der vollständigen Zerstörung und Borbarad vor allzu großer Astralmacht bewahrt haben.
Nun sind sie wieder in Greifenfurt, und das mit dem “wohlwollenden Begleitschutz” von Ucurian Jago und seiner Bannstrahler. Mehr oder weniger freuten sie sich auf den Weg nach Gareth, wo sie in der Stadt des Lichts befragt werden sollten. Doch wie so häufig kam es auch in diesem Falle anders als sie dachten…

Heilige Scheiße! ~ 16 Rondra

Ganz Greifenfurt war umgeben von unzähligen weißen und goldenen Zelten, der Heerzug des Lichtboten Jariel Praiotin XII. wie sich herausstellte.
Während sich die Helden fragten, wie sie an eine Audienz beim Heliodan kommen sollten, machten sie sich zuerst auf die Suche nach ihrem alten Verbündeten Amando da Vanya, um ihm von den Ereignissen am Kloster zu berichten.
Doch kurz nachdem sie diese Suche im Heerlager aufgeben mussten – da Vanya weilte noch Gareth – wurden sie zum größten der Zelte beordert. Lichbote Jariel wollte sie persönlich sprechen.
Nach einigen Waschungen und der Ausgabe von – wie die Sechs meinten – modischen Einheitsroben, wurden sie bei dem weltlichen Vertreter Praios’ vorstellig.
Doch nachdem die Helden von ihren Erlebnissen berichtet hatten, zeigte sich Jariel Praiodan nicht sonderlich beeindruckt von der Reinkarnation des Dämonenmeisters. Sein Interesse, und auch der Heerzug der Praioskirche, galten dem Schisma der Kirche, der Spaltung hervorgerufen durch einen zweiten Lichtboten in Elenvina. Er erzählte von den 12 Orakelsprüchen des Praios, welche die einzigen eindeutigen Zeichen für eine gerechtfertigte Ernnenung zum Heliodan darstellen.
Damit übertrug Jariel eine Queste auf die Helden, die Orakelsprüche zu finden und die Kirche des Sonnengottes zu einen – denn eine geeinte Kirche wird im Kampf gegen Borbarad nötig sein!

Der Chroniken Essenz’ – Für den eiligen Leser

23 Rondra 1017 BF: Ankunft in Wehrheim
30 Rondra 1017 BF: Ankunft in Baliho – Besuch bei Mutter Linai und Dschelef ibn Jassafer

03 Efferd 1017 BF: Ankunft in Trallop – Audienz beim Bären, Brogil schließt sich der Gruppe an
13 Efferd 1017 BF: Ankunft in Rommilys – Besuch des Informations-Instituts, Gespräch mit Delian von Wiedbrück (welcher sich auf Expedition nach Maraskan vorbereitete), Treffen mit dem hohen Paar der Travia

04 Travia 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth – Besuch beim Schneider, da die Roben fertig waren
18 Travia 1017 BF: Ankunft in Gareth – Besuch der Stadt des Licht
29 Travia 1017 BF: Ankunft in Ferdok – 2 Tage Wartezeit auf Schiff nach Elenvina

05 Boron 1017 BF: Ankunft in Elenvina – 7tägiger Aufenthalt, u.a. Audienz bei dem zweiten Heliodan
26 Boron 1017 BF: Ankunft in Baltrea – 14tägiger Aufenthalt, u.a. Tauschmarkt, Kreaturen-Fischen, Kampf gegen einen Minotauren und Besuch bei dem Orakel

24 Hesinde 1017 BF: Ankunft in Elenvina

06 Firun 1017 BF: Ankunft in Ferdok
20 Firun 1017 BF: Ankunft in der Messergrassteppe – Kampf gegen Harpyien, Erscheinen der Greifen
24 Firun 1017 BF: Ankunft in Andergast, Besuch im Praiostempel

02 Tsa 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth; Wiedersehen mit Artagh; Information über einen Noionitenzug bei dem eventuell der alte Sack dabei ist
17 Tsa 1017 BF: Ankunft in Gareth; Informationssammlung bei Dschelef ibn Jassafer und der Hesindekirche; Wiedersehen mit Ayla, welche inzwischen zum Schwert der Schwerter ernannt wurde; Hjalmars Training; Denunzierung durch offenen Brief des Saldor Foslarin
21 Tsa 1017 BF: Aufteilung der Gefährten; Content Not Found: hjalmar-hallaroson und Ithron gen Norden, Arnas und Verian nach Fasar

Erlebnisse im Norden:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, Kauf des Gesegneten Seidenschals
Treffen mit Saldor Foslarin in Beilunk
Treffen mit Rakorium Montagonus in Festum
Beisitz einer hohen Reichsversammlung in Gareth
Beisitz im Vortreffen des Magierkonvents in Lowangen

Erlebnisse in und um Fasar:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, der einen Borbradianerzirkel in Fasar offenbarte (Ziel des Zirkels: Thomeg Atherion töten)
Treffen mit Thomeg Atherion
Attentat durch obersten Kor-Geweihten, welcher nun als Borbaradianer bestätigt werden konnte
Reise zum Sonnenbecken und Empfang des achten Orakelspruch des Praios

15 Rahja 1017 BF: Wiedervereinigung der Helden in Perricum
ab 25 Rahja 1017 BF: Wiederkehr nach Gareth; Besuch bei Dschelef während der Namenlosen Tage

01 Efferd 1018 BF: Ankunft in Khunchom; Abgabe eines Pakets von Dschelef an der Drachenei-Akademie
ab 29 Efferd 1018 BF: Ankunft in Selem; Besuch der Silem-Horas-Bibliothek und der Villa Liscoms

Aus den Tagebüchern des Verian von Kuslik
30ter Tag des Efferdmondes im 1018ten Jahr nach dem Fall Bosparans.
Wir sind seit gestern hier in Selem. Ein durch und durch unheimlicher Ort. Der sechste Sinn, den ich inzwischen für Gefahren entwickelt habe, verursacht ein stetiges Kribbeln in meiner Magengrube. Und keins von der guten Sorte. Was ist das hier denn eigentlich für eine Stadt? Nicht das mich die ganzen Echsenmenschen.. wie nannte Ithron sie noch? Achaz, genau. Nicht das die mich sonderlich stören würden. So oft wie ich in letzter Zeit mit Dämonen und Orks belästigt wurde… Ich würde mich nichteinmal über Zwerge wundern die mit Drachen Karten spielen, und dabei sollen die diese geschuppten Bestien angeblich hassen…
Und auch dieser verdächtige Mann, der gestern unseren Weg kreuzte… Naja, der gute Arnas wird auch immer paranoider, aber in diesen Zeiten mag ich es ihm nicht verübeln. Wie denn auch?

Wir waren heute in der Villa von Liscom ay Fasar… Welch ein Niederhöllentrip. Ich war ja schon in der ein oder anderen Villa, und das auch mal uneingeladen, im Schutz der Schatten. Aber diese Villa… Mitten im Sumpf, im Geisterviertel der Stadt. Und dann kam auch noch diese seltsame.. war das eine Elfe? Verdammte Borbaradianer-Elfen!
Aber zurück zur Villa: wenn ich keine andere Wahl habe, werde ich nicht noch einmal in so etwas einsteigen! Allein die Schutzkuppel drumrum hat mich zweimal fast zu Boron geschickt… Wenigstens kamen wir letztlich rein. In eine staubige, halbverfallene Villa. Wobei ich sagen muss, dass das Arbeitszimmer wirklich interessant war, mit all den eingelegten Gliedmaßen. Interessant zu sehen, zu welchen Abscheulichkeiten der verkommende Verstand eines machtzerfressenen Magiers fähig ist.
Ich dachte ja erst, dass die plötzlich brennenden Dokumente und selbstklebende Bücher (wie hat Hjalmar das nochmal abbekommen?) schon schlimm gewesen wären – aber dass Ithrons Arm plötzlich anfing zu versteinern als er nach dem “Codex Sauris” griff… Ich würde ja einen Kommentar zu seiner Gier anbringen, jedoch bin ich inzwischen ähnlich wissbegierig wie unser Echsenforscher, also was solls. Schließlich hat mich diese Wissbegierde auf die morschen Treppenstufen und in den ersten Stock getrieben.

Aber wir standen da in einer wirklich unglücklichen Lage: Ithrons verblutete aufgrund seines fehlenden Arms, wir hatten nur halbleserliche Aufzeichnungen und keine Ahnung, wie wir heil durch dieser Todeskuppel um das Gebäude kommen sollten.
Letztendlich hat es auch nicht sehr viel geändert, als ich nach Sichtung dieses verdammten Mistviehs von Anderath nach unten stürmte und mit meinen Paniklauten den Achaz-Türsteher reinlockte – immerhin köpfte Hjalmar ihn in Sekundenschnelle (und ganz ehrlich: Hjalmars Beschwerden über meine Panik überhörte ich gekonnt. Kann ja nicht jeder groß und muskulös und hörnerhelmtragend und thorwalsch sein, oder?).
Was mich wirklich überraschte, war dass die seltsame Elfe von vorher tatsächlich die Möderin von Arnas’ Mutter war. So außer sich habe ich ihn noch nie erlebt, es war teilweise erschreckend. Ich hätte aber mit mehr Magie von seiner Seite gerechnet, wobei der Blitz der aus dem Rubinauge schoss schon eindrucksvoll war. Gerade wenn ich sowas sehe fühle ich mich schon wieder nutzlos.
Was trage ich denn schon bei? Ich kann Schlösser öffnen. Sowas könnten die anderen auch, wenn nur nicht so sauber…
Egal, der Herr Phex wird schon seinen Grund gehabt haben, mich mit dieser Gruppe reisen zu lassen, irgendwann werde auch ich von richtigen Nutzen sein.
Doch wenigstens ließ uns Phex beim verlassen der Villa nicht im Stich, und wir fanden einen arcano-mechanischen Mechanismus um die Todeskuppel kurzzeitig zu unterbrechen.

Ich schreibe diese Zeilen auf meinem Nachtlager. Hoffentlich können wir morgen sicher dieses unheilige Loch verlassen.
gez. Verian v. Kuslik

05 Boron 1018 BF: Ankunft in Gareth; Besprechung mit Dschelef, Patras und Brogil

Anfang Hesinde 1018 BF: Ankunft in Elenvina; baldiges Aufeinandertreffen der Herrscharen Praios’

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Chronologie
Hier ist der Log

1-8 Travia 1014 BF:
Ereignisse in Totgeschwiegen

21 Ingrimm – 15 Rahja 1015 BF:
Ereignisse in Alptraum ohne Ende

Praios – Travia 1016 BF:
Ereignisse während der Reise zum Blautann

24 Travia – 11 Boron 1016 BF
Ereignisse in Unsterbliche Gier

irgendwann zwischen Boron 1016 BF und Rondra 1017 BF
Ereignisse um Grenzenlose Macht

ab 16 Rondra 1017 BF
Ereignisse um Des Greifen Leid

Handouts der Kampagne




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