Reise zum Blautann

15. Rahja 1015BF
Mit mehr Glück als Verstand haben die Helden die Ereignisse um Dragenfeld überstanden und wurden von Borons Umarmung verschont. Unter dem Geleit Delians von Wiedbrück machten die Abenteurer sich also auf, um dem Inquisitor Amando Laconda da Vanya Bericht zu erstatten. Nach ihrer Ankunft wurden sie in die Obhut bester magischer Heilkünste gegeben (dabei zeigte sich, dass die Kopfverletzung Verians von einem Nagel aus dem magischen Material Arkanium herrührte), ehe sie einer versammelten Spitzendelegation von Praioten von ihren Kämpfen mit Korobar und Liscom von Fasar und der wortwörtlichen Verwüstung der Ebenen um Dragenfeld erzählten.
Der Großteil der Anwesenden zeigte sich geschockt angesichts der nun entstandenen Weidener Wüstenei, mit der Ausnahme vom “Erwählten”, dem Oberhaupt des Bannstrahlerordens, Ucurian Jago. Dieser forderte nämlich unverblühmt den Feuertod der Helden, mit der fadenscheinigen Begründung es müsse sich um eine Bande von Paktierern handeln, da sie ja keine Verletzungen nach den beschriebenen Kämpfen aufwiesen (dass er einer der Leute war, die zuvor die Heilung der Helden in Auftrag gegeben haben schien er plötzlich vergessen zu haben).
Nur mit dem Einspruch da Vanyas gelang es den Vieren diese Situation zu überstehen, jedoch war eine Fortsetzung ihrer Reise angeraten.

Die Tage danach
Hjalmar besuchte den Zwerg, dessen Mühle er zuvor auf dem Hinweg von einer untoten Leiche gereinigt hatte. Als er spaßend fragte, ob wieder etwas das Mühlrad verklemmte bewahrheitete sich dies, so stieg Hjalmar hinab in Efferds Wogen und zog einen halbtoten Riesenfisch aus dem Mühlrad, welcher kurzerhand in Nahrung verwandelt wurde. Nach einem Bier und ein paar Witzen über ein eventuell anzubringendes Gitter, welches vom Zwerg jedoch aufgrund der Nässe des Wassers abgelehnt wurde, zog die Heldengruppe von Dannen. Doch angestrengt von ihrem ersten Abenteuer verweilten sie doch noch einige Tage in dem Ort. Es ereigneten sich nicht unbedingt die spannensten Dinge, so vertiefte sich Ithron in der Lektüre der beiden Folianten, die er auf den Reisen gefunden hatte. Bei dem einen handelte es sich um das Liber Zhammoricam per Satinav, ein uraltes Buch, anscheinend in echsischer Sprache verfasst. Bei der anderen Schrift handelte es sich (welche ein Zufall!) um eine Art Wörterbuch, mit dessen Hilfe der Magier nun versucht Echsisch zu erlernen.

Nach einiger Zeit setzte nun die Verwandlung Arnas’ Auge ein, die soweit fortschritt bis das Auge zu einem glänzenden Rubin wurde, jedoch geschah sonst einige Tage nichts.

Im Laufe der Reise brach außerdem Verian in einen Wachturm ein um das dort zu stehlende Kleinod gegen Informationen zu tauschen, jedoch soll diese Geschichte einen anderen Erzähler haben.

Nur wenige Nächte später kam es erneut zu unheimlichen Ereignissen: Während die Heldengruppe in einem Gasthaus kampierte öffnete sich Hjalmars Fenster scheinbar eigenständig, so waren des Nachts Schnee und Spuren auf dem Fensterbrett zu finden, in jener Nacht fühlte sich der bärtige Freund der Gruppe nicht alleine…

Ithron hatte im Tsa-Tempel in Dragenfeld das Liber Zhammoricam per Satinav und ein seltsames Buch, mit einem gezeichneten Labyrinth auf der ersten Seite gefunden. Der Rest der Seiten war leer. Als Ithron nach einiger geistiger Anstrengung die Lösung des Labyrinths mit einem Kohlestift nachgezeichnet hatte, erschien auf den anderen Seiten die Schrift, die magisch versiegelt worden war. Es handelte sich dabei um eine Art Wörterbuch in Zelemja, mit dem Ithron fortan viele Stunden des Studierens verbrachte, in der Hoffnung, danach die Mysterien des Liber Zhammoricam per Satinav entziffern zu können.

Zurück zur Main Page

Reise zum Blautann

Die 7 Gezeichneten SunnierThanBlack