Vampirgerüchte

Viele Weise Mittelaventuriens behaupten, dass sich Werwölfe und Berserker nach ihrem Tod in Vampire verwandeln.

Im südlichen Bornland heißt es, dass Selbstmörder zu Vampiren werden, denn der durch die eigene Hand herbeigeführte Tod gilt als Frevel wider das göttliche Geschenk des Lebens.

Bei den Nivesen gilt Inzest als eine Entstehungsursache.

Im Greifenfurtschen genügt es angeblich, Henker, Geldverleiher oder Müller gewesen zu sein.

Das Grab eines Blutsaugers kann man daran erkennen, dass Haare und Zähne der Leiche weiter wachsen.

In Sewerien glaubt man, die ‘Nach(t)zehrer’ am Schmatzen in den Gräbern zu erkennen und sie durch eine Silbermünze zwischen den Zähnen bannen zu können.

Im Svelttal kursiert der Aberglaube, dass schon der Blick eines Vampirs die Seele raubt – eine Ansicht die gängigerweise auch gegenüber Elfen vertreten wird.

Albernische Märchen erzählen, dass Vampire beim Bluttrinken bereits den Namen ihres nächsten Opfers rufen.

Dem Großen Buch der Abschwörungen zufolge hält Alraunenpulver Vampire auf Distanz und schadet ihnen sogar.

In Garetien heißt es, Vampire müssen Praiosblumenkerne, die sie auf ihrem Grab finden, erst zählen, bevor sie sich zur Ruhe legen können. Üblicherweise werden sie dabei von der Sonne überrascht.

Vampirgerüchte

Die 7 Gezeichneten Ithron