Die 7 Gezeichneten

Schatten im Zwielicht

Bei den Schatten

[…] und so trug es sich zu dass die Helden von Dragenfeld, die Metzenschnitter von Weiden, die Vereiniger der Praioskirche, die Maraskanbezwinger, jene, die da Zeuge wurden seiner Auferstehung oder sollte man besser sagen Wiederkehr?, so trug es sich zu, dass sie in den Bund der Schatten aufgenommen wurden[…]

“Yo, aufstehen, Training ihr Faulpelze!”, Adaque weckte die vier früh morgens an ihrem ersten Tag im Geheimbund der rechten Hand. “yo, Faulpelze” keckerte es auch von ihrer Schulter. ihr Perldrache war nie weit entfernt, wenn Adaque da war.
Rehbraune Augen, und ein mildes lächeln verbargen die Schwarzmagierin in ihr, doch die Helden lernten in ihrer ersten Zeit bei den Schatten nicht nur ihren Körper stählen und den Geist schärfen, sondern auch, dass auch Schwarzmagier vor allem eines wahren: Menschen. Sie hatten ihre eigenen Ideale, gewiss, doch sie gaben sich auch gerne den Freuden des Lebens hin. Waren besorgt, wütend, belustigt, ängstlich.
Nur Salpikon Savertin bleibt vorerst unnahbar. Kaum sehen die Helden ihn in ihrer ersten Zeit in Mirham. Stets scheint er mit Planen beschäftigt, auf Reisen und im Unterricht – auch an anderen Akademien. Sein Stockwerk – das siebente und höchste im Hauptturm der Akademie, bleibt Tabu.
Die Vier absolvieren ihr Training mit großem Erfolg und schon bald machten sie Fortschritte – jeder auf seine Art und Weise und schließlich entsendet sie Savertin zu ihrer ersten Mission. Das Ziel ist Kuslik, die Gezeichneten sollen verdeckt arbeiten und einen Informanten der Borbaradianer ausfindig machen und Informationen finden. Adaque begleitet die Helden und durch den Nichtraum geht es auf – auf nach Kuslik.

Im Zwielicht der Seelen

Ohne größere Probleme schmuggeln sich Arnas und Ithron als Adeliger und Magier in die Jagdgesellschaft, ein Borbaradianer zeigt sich aber nicht. Nach dem Jagsausflug folgt Arnas der Zielperson nach Kuslik, wo sich endlich die Informantin zeigt.

Die Ereignisse überschlagen sich und in einer Taverne, in der Arnas die Informantin als die Muttermörderin Scharlachkaut identifiziert, kommt es zur Eskalation:

SCHAAAAAAAAAARRRLLLLLLLLLLACHKRAUUUT. DU VERRÄTERISCHE HURE KOMM ZURÜCK”, der Himmel färbt sich dunkel als der Hexer die verbotenen Pforten öffnet um mit Lebens und Astralkraft einen wahren Krähensturm zu entfesseln. Doch Scharlachkraut entkommt, die Elfe ist zu schnell.

In letzer Sekunde kann der außer Kontrolle geratene Hexer von seinen Freunden gestoppt werden, die Gruppe flüchtet aus Kuslik und irrt 2 Tage und Nächte im nahe liegenden Wald umher, eh sie ihren Lagerplatz, zusammen mit der durthanischen Spähre wiederentdecken.

Adaque belibt zurück um eine völlige Eskalation in der Stadt zu verhindern, wobei ihr Perldrache Farugian von der Bildfläche verschwand.

Die Helden lernen Morcania kennen, eine nekromantisches Medium, welche sie rettet und ganz Kuslik an diesem Abend in dämonische Umnachtung stürzt.

Die Mission ist gescheitert und der Misserfolg lastet schwer auf den Helden, allem voran auf Arnas Schattenschwinge.

Salpikon Savertin lässt die Helden jeden seine persönliche Buße tun und Ithron verkauft ihm seinen geliebten Liber Zhamoricam per Satinav, ein Buch von Unschätzbarem wert.
Zudem erfahren sie, dass Varagaun der Obskuromant in Selem gefangen wurde und nun wahrscheinlich in Borons Hallen liegt.

Ingrimms Schätze und Lolgramoths Fluch

Doch nach der Buße blieb nicht viel Zeit: die Sphäre gen Fasar steht bereit, und während sie Nachforschungen bezüglich einiger Gemmen anzustellen haben (was man nicht alles zur Invocation des siebtsphärischen Gesöcks braucht..) sollen sie Thomeg Atherion zum Gildenrat einladen.
In Fasar erreicht man den Erzmagus Atherion (der sich trotz diverser borbaradianischer Attentäter bester Gesundheit erfreut, ganz umsonst war die Basiliusprüfung wohl nicht), der die Einladung annimmt – auch wenn er betrübt ist dass der Spötter Xeledon ihm sein Gemälde der Allweisen nahm. Was hat dies zu bedeuten?

Nachdem sie bei den Minen etwas Überzeugungsarbeit und auch Leibwächterdienste verrichtet haben, kam den Helden ein Name, wohl des borbaradianschen Mittelsmannes (pardon, Mittelsfrau) in die Hände: Beryllis Emeraldus. Und nicht nur das, auch Zeit und Ort der Übergabe standen durch den Fund eines Briefes von Azaril Scharlachkraut klar fest:
Rashdul, in einigen Tagen am Platz des Schweigens.

Wenig später in Rashdul (der Sphärentunnel zwischen den Akademien machts möglich):

Der Hafen und die Zielperson werden observiert und eine Entscheidung gefällt:
Arnas wird Beryllis verführen und die anderen sollen die Kiste mit den Edelsteinen an sich nehmen.
Doch leichter gesagt als getan: im Versuch seine mangelnden Verführungskünste aufzuwerten versucht er seinen Liebestrank sinnvoll zu verwenden. Doch leider musste auch Arnas davon kosten; womit seinen fleischlichen Gelüsten im Endeffekt auch Genüge getan sein dürfte.
Und auch den anderen 3 Helden geht es nicht besser: nach einigem tricksen, zaubern und betäuben gelangen sie in das Zimmer der Frau, nur um zu sehen dass die Schatulle nicht dort ist sondern im Tresor des Gasthausbesitzers schlummert.

So wird der Plan geändert und Arnas und Verian beschatten Beryillis bei der Übergabe während Hjalmar und Ithron sich um Pferde kümmern – schließlich soll der Kontaktmann Urdo von Giesholm sein, einen sehr flinken Gesellen.

Dann geht alles ganz schnell: Urdo verließ die Stadt auf einem unheilig schnellen “Pferd” während die Helden mehr oder weniger schnell hinterherreiten – das Hjalmar als passionierter Reiter hierbei die wenigstens Probleme hatte versteht sich von selbst.

So ritten die Helden Tag und Nacht, haben kein Mal ein Auge zugemacht, und am nächsten morgen in der Früh belohnte das Schicksal sie:
Sie waren an der Ostküste, an einer Steilklippe am Meer gen Maraskan.
Vor ihnen Urdo, eine fliegende Kiste mit Gemmen und ein Schiff mit schwarz-roter Krone auf dem Segel; also nichts womit die Helden nicht fertig werden konnten:

Während Hjalmar gegen einen immer schneller werdenden Urdo focht, schwang sich Ithron zu Arnas auf den Besen um die Steine ins Meer zu befördern.
Arnas brachte derweil einen Teil der Schiffsbesatzung dazu, unkontrolliert in Angst und Schrecken zu verfallen.

Das End von der Geschicht: Tote Paktierer leben nicht.
Urdo verging im siebten Kreis der Verdammnis, das Schiff brannte lichterloh und letztlich fiel nur einer der Edelsteine ins Meer, die anderen in Verians Besitz.
Und so zogen sie, stolz wie ein Novadi mit 1000 Pferden, nach dem sie aus Urdos Satteltaschen ein Exemplar der Metaspekulativen Dämonologie bergen konnten, wieder gen Rashdul, Fasar und schließlich zurück nach Mirham.

Pünklich zum…

Consilium Sinistrate

Der Auftakt zum Gildenrat war ereignisreich.
Und dann kam der große Tag, der Tag an dem Salpikon Savertin das Thema “Borbarad” zur Diskussion bringen wollte. Nacheinander brachten die Gezeichneten ihre Argumente vor, doch einige Mitglieder des Consiliums ließen sich nicht überzeugen:
Ganz vorne dabei war Menchal ak’Taran, dicht gefolgt von Oswyn Puschinske und Demelione Nandoniella, die sich alle für eine Annäherung an Borbarad aussprachen.
Wären es nur diese drei gewesen, hätte man diese Entscheidung noch niederingen können; es waren nur drei von sieben. Doch als auch der Grande aus dem Hause Zornbrecht-Lomarion zaghaft seine Hand für dieses Anliegen hob, erfüllte sich Savertins Stimme mit Zorn:
NEIN!”, schrie er. “Hiermit löse ich das Konsilium auf! Diese Entscheidung ist nichtig!”

Doch es war zu spät.

Der Rat der Bruderschaft der Wissenden war gespalten.

Viel Geschwätz um nichts – Der Niederträchtige Verräter niederträchtig verraten

Doch lange Zeit hatten sie nicht um diesen Schock hinzunehmen, schon am nächsten Tag bekamen die Helden eine neue Mission:
Es ging um einen tobrischen Druiden der im Zeichen der Dämonenkrone Spione um sich scharte. Noch am nächsten Tag zogen die Helden mit Zurlan und Sheranius gen Warunk um den Sumudiener in der dortigen Philosphenschule zu stellen.
Mit einer unsanften Bruchlandung in einer Spinnenhöhle gelangen sie schnell in die Stadt hoch oben im Norden, wo es in besagter Philosphenschule nur einige Stunden und viel Überwindung kostete um herauszufinden dass besagter Druide, ein Mann namens Sandragon, erst wieder in einigen Wochen dort sein würde.

Da sie aber auch erfahren konnten dass er im Nebelwald wohne, verloren die Gezeichneten kaum Zeit und ritten am nächsten Morgen los.
Sie ritten einige Tage, passierten mehrere Dörfer und bekamen derweil auch eine sehr interessante Information: nicht sehr viel früher habe sich eine Gruppe von ca einem halben Dutzend Leute ebenfalls nach dem Druiden aus dem Nebelwald erkundigt..

Schließlich erreichten sie ihr Ziel und wurden gebührend empfangen – Sandragon schickte ihnen einen Eissturm!
Sie kämpften sich durch die Stürme die er beschwor und konnten ihn letzten Endes festsetzen und aushorchen, doch das nicht sehr lange:
Ein brennender Pfeil traf die Hütte und man vernahm eine Stimme: “Es ist Zeit zu sterben, Sandragon!”
Diese Stimme gehörte Xeraan, einem buckligen alten Magier der mit einigen Söldnern und zwei Kindern um die 14 vor der Hütte stand. Ein Kampf entbrannte, vor allem die Kinder – welche mit Dämonen gekreuzt worden waren wie es schien – stellten eine große Gefahr dar; währenddessen schien sich der Magier selbst rauszuhalten.
Der Kampf endete blutig: die Söldner von Arnas’ Höllenraben zerfressen, die Dämonenkinder von Hjalmar gespalten, Sandragon erfroren; einzig Xeraan überlebte und trat die Flucht per Transversalis an.

Geschwächt und durchgefroren machten sie sich zurück nach Warunk, mit nur einigen Orten in denen Borbaradianer tätig sind in der Hand – dort stand mitten auf dem Marktplatz die durthanische Sphäre! Laut Zurlan rollte sie wohl aus der Höhle nach Warunk rein… doch wie man es auch drehte, eine handvoll Pfeile des Lichts bewachte das mächtige Artefakt.
So entschieden sie sich, des Nachts wieder zu kommen, und bewaffnet mit der Tarnkappe und Lähmnadeln machte Verian den Weg für seine Gefährten frei.

Im Schatten der Nacht wacht der nächtliche Schatten – einmal Altoum und zurück

Zurück in Mirham berichten die Helden Salpikon von ihren neusten Erkenntnissen; über den wahrscheinlichen Aufenthaltsort Borbarads, Maraskan, zeigt die Spektabilität sich nur gelinde überrascht.
Doch dann kam die Zeit zu ruhen für die Helden, und so entspannten sie sich am Erleuchtungsfest bei Wein, Rausch und Gesang – bis sehr spät am Abend eine bedrückende Stille einkehrte und ein leibhaftiger Schatten zu den Helden sprach: es war der totgeglaubte Obskuromant Varagaun, der vor einem Verräter innerhalb des Bundes der Schatten warnte ehe geisterhafte Wolfsgestalten ihn vernichteten.

Lange konnte die Trauer nicht währen, den Salpikon Savertin rief zur wohl größten Mission auf:
eine großangelegte Expedition auf die Insel Altoum, genauer gesagt in die Ruinen der Stadt Altaia soll neue Erkenntnisse in Bezug auf Borbarad bringen – doch auch soll Ithron zum Bündnis bitten; niemand geringeren als den verbannten Hofmagus, Gaius Cordovan Eslam Galotta.

Also wurden die Schiffe beladen und schon bald schipperte die Expedition Richtung Altoum mit dem Ziel sich im Hafen Charypso’s ein vorläufiges Lager zu errichten – denn noch einige Dinge mussten besorgt werden: Lasttiere, Sklaven und Führer durch den tiefen Dschungel.
All dies schafften sie ohne größere Probleme – zufällig vorbeikommende Piraten wurden fachgerecht von Ithron dazu überredet weiterzuziehen und die Einkäufe waren im Vergleich schnell getätigt. Interessanterweise traf Hjalmar auf einen weiteren seiner Brüder, der ihm verriet dass sich ihr Vater auf der Insel aufhalte…

Verfolgt, Verflucht, Vergessen – Vom Untergang Altaias und dem Beginn des Endes

Überschattet vom Unbekannten war die Reise durch den Dschungel, die Nächte waren schwarz und zwischen den Bäumen war der Schrecken groß.
Nicht nur das Ithron fast eines seiner Beine an einen Riesenaligator verlor, auch wurde die Gruppe von einer unbekannten Kreatur verfolgt die sich nach und nach an den – wie sich rausstellen sollte rothaarigen – Magiern verging.

Umso erleichterter waren sie als endlich der Talkessel erreicht wurde der ihr wohl größtes Forschungsprojekt beinhaltete: Die Ruinen von Altaia – keine 2 Götterläufe vorher lebten dort noch Menschen…

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auch schon los: die Gegend wurde ausgekundschaftet und kartografiert, ein Basislager errichtet, die Ruinen durchwühlt und magische Ströme per Blutblattsetzlingen bestimmt.
Irgendetwas seltsames musste vorgefallen sein, das war offenkundig. Immer wieder kam es zu Geistererscheinungen, gezwungen ihre letzten Sekunden immer und immer wieder zu durchleben; das Blutblatt sproß besonders dort wo die Vernichtung am stärksten war.

Und dann nach ein paar Tagen fand Arnas etwas großes.
Etwas außerhalb der Stadt, versteckt im grünen Dickicht, lag ein Kadavar. In ihm und auch um ihn herum war alles tot, als würde TSA ihre Schöpfung von diesem Wesen fernhalten wollen: es war gigantisch groß, erinnerte an einen Versuch Drachen mit diversen Insekten und Kraken zu kombinieren – die magische Spur führte dorthin.

Es vergingen noch ein paar Tage, in denen die Nachforschungen weitergingen. In dieser Zeit wurde sogar der nächtliche Schrecken aus dem Dschungel geschnappt – es war ein Waldmensch der den Untergang mit angesehen hatte und den Schuldigen bestrafen wollte – jemanden mit rotem Kopf..

Dann, eines Nachts, erwachte Verian nach einem eigentümlichen Traum und empfang das letzte Orakel von Altaia.

“Ihr solltet jetzt gehen” oder: The epic Raid on Andalkan

Der Witterung wegen brachen die Untersuchungen kurz nach diesem Vorfall ab, und mehr oder weniger erfolgreich schafften sie es wieder heil zu ihrem Schiff – das wegen eines Brandanschlags den Hafen Charypsos verlassen hatte.

Weiter ging es nach Al’Mancha, dem gefürchteten Eslam Galotta entgegen. Dieser lebte laut Aussagen der Einheimischen schon eine ganze Zeit im Ort.
Die Gespräche mit ihm waren seltsam; er wiederholte nur Informationen die man ihm hat zukommen lassen und einige Dinge schienen ihn kalt zu lassen die ihn eigentlich hätten erzürnen sollen – seiner Schmach am Kaiserhof hat er ja doch mit einem Ogerzug durch Tobrien Ausdruck verliehen!
Im Versuch an persönliche Dokumente zu gelangen tappte Verian jedoch in eine Falle und brannte das Anwesen samt sich und Galotta nieder, konnten jedoch geborgen werden.
Ithron setzte alles daran seines verbrannten Gefährten mit Leben zu erfüllen, Arnas raubte einen Alchimisten aus und Hjalmar entdeckte dass sie es gar nicht mit Galotta zu tun gehabt haben: es war nur ein Gestaltwandlerdämon der seit Monaten an des Magiers Statt dort wohnte.

So war nach dem Orakelspruch und den Informationen des Dämons alles klar:
Die Schatten mussten gen Andalkan ziehen, denn dort würden sie IHN finden…

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Bastrabuns Bann

Efferd 1019BF ~ Khunchom ~ Entflohen der grünen Hölle im Einklang mit Wut und Trauer

Sie haben Maraskan hinter sich gelassen und damit auch einen Teil ihrer Existenzängste.
Sie haben überlebt.
Sie haben sich Borbarad und seinen Dämonen gestellt und… gewonnen?

Was war das für ein Sieg, wenn einer ihrer teuersten Freunde ihn nicht mehr miterleben konnte?
Patras starb im Tuzaker Fürstenpalast, und mit ihm ein wenig die Illusion der Helden bezüglich der Sterblichkeit. Doch war gerade das eine zentrale Botschaft, die sie aus ihrer Boronqueste mitbrachten.

Im Glauben, ihren alten Freund Dschelef zu besuchen, wurden sie an der Dracheneiakademie in Khunchom vorstellig, nicht ahnend, dass die dortige Spektabilität Khadil Ohkarim die Helden bereits erwartete.
Geballte Macht befand sich in diesem Konferenzzimmer: Khadil Ohkarim, Spektabilität; Dschelef ibn Jassafer und Rakorium Montagonus, beide (ehemalige) Spektabilitäten und Erzmagier; sowie die Vier: Die Helden Dragenfeldts, die Weidener Vampirschlächter, die geheimen Wahrer der Einheit der Kirche des Praios, die Henker der Dämonenpaktierer.

Ohkarim bat sie um Hilfe bei einer Forschungsarbeit, betreffend eines uralten Bannzauber des großen Scheich Bastrabun. Die Aufgabe der Helden sollte es sein, die in Mhanadistan, Aranien, Gorien und dem Rest der Tulamidenlanden bzw dem ehemaligen diamantenen Sultanat verstreuten Komponenten von Bastrabuns Bann aufzuspüren.
Bei diesen Komponenten soll es sich um folgendes handeln:
- glyphenbesetzte Mondsteine
- Kanopen (gefüllt mit Paraphernalia)
- Säulen die mit Glyphen versehen sind

Doch schon früh ereignete sich seltsames: Rakorium wurden die Mitschriften des Gespräches gestohlen (unter erheblichem Aufwand wie es scheint) und über ganz Maraskan wurde erneut eine Nachrichtensperre verhängt.

25. – 27. Efferd 1019BF ~ Anchopal ~ Vom Fluch der Felder zu Misstrauen und Meuchlern

Die Berichterstattung in Punin wurde hintan gestellt, es zog die Helden nördlich der Gor, in die Stadt Anchopal. Kurz vor Stadt trafen sie auf einige Reisende, die mit Spitzhacken auf ovale, kopfgroße Steine hieben – aus welchen blutgierige Insektenchimären strömten und nur dank der Helden vernichtet werden konnten ehe sie mehr als einen der drei Männer verschlangen.
Ihr erster Anlaufpunkt in der Stadt war die Ordensburg der Grauen Stäbe, um sich mit dem Vorsteher Tarlisin von Borbra zu treffen. Er konnte ihnen nicht weiterhelfen, war jedoch gewillt ein wenig Recherche zu betreiben.

Darauf machten sie sich auf die Reise in den Norden, einige Stunden von Anchopal weg, wo sie an einer Ruine auf ein Expeditonsteam unter der Führung des Historikers Horatio di Bravaldi stießen.
Di Bravaldi selbst schien nicht weiter gefährlich, im Gegensatz zu zwei verschleierten Gestalten aus seinem “Sicherheitskomitee”: einem Maraskaner und einer unbekannten Frau, die überrascht schien, die Helden zu erblicken (und sich erstaunlich gut gegen ein Eindringen in ihre Gedanken wehren konnte…)

Zurück in Anchopal konnten sie erst am nächsten Tag nochmals mit von Borbra sprechen und wurden dazu erneut in das örtliche Badehaus geladen. Bei einer persönlichen Unterredung im Dampfraum (der Verian aufgrund des angenehmen Badewassers nicht beiwohnte), wurden sie jedoch von zwei maraskanischen Meuchlern angegriffen, ein dritter floh.
Tarlisin wurde schwer verletzt, jedoch erwehrten sich die Helden derart, dass die beiden Angreifer niedergeschlagen werden konnten; jedoch überlebte nur einer.
Die Befragung dieses Mannes ergab nicht viel: nur dass die Männer ein persönliches Interesse an den Helden hatten, und dass der dritte, ein Mann namens Torgujin, über den Aufenthaltsort der Helden informiert war. Seine Beschreibung passte auf den Maraskaner aus dem Trupp von di Bravaldi…
Nach seiner Genesung wusste Tarlisin den Helden jedoch weiterzuhelfen:
Er berichtete von einigen Magiergeheimbünden aus der Umgebung, genauer von einem Bund namens “Erben der Gräber”, welche sich gut mit der Geschichte Tulamidistans auskennen sollten.

So machten sie sich auf gen den Norden, um bei dem fahrenden Volk der Zahori eine Seherin namens Tamura saba Tamura aufzusuchen – laut von Borbra sollte sie weiterhelfen können.

Ende Efferd bis 17. Travia 1019BF ~ Aranien ~ Die Mär von sprechenden Raben und fehlenden Parolen

Nur wenige Dörfer fuhren sie an, bis nach einigen Tagen an einem See ein buntes und musikalisches Lager die Aufmerksamkeit der Helden weckte. Sie konnten recht schnell Kontakte zu den Zahori knüpfen, weswegen auch das erhoffte Treffen mit Tamura nicht lange auf sich warten ließ.
Sie war eine alte, leicht kauzige Frau – möglicherweise war letzteres bezeichnend für die sehenden Schwestern – die vor allem durch ihren sprechenden Raben kaum in Vergessenheit geraten konnte.
In Bestreben an Informationen von ihr zu kommen ließ die Gruppe Arnas mit ihr alleine – was sie besprachen bleibt wohl unter ihnen. Als Arnas zurückkehrte, brachte er die Nachricht von einer nahen Hexennacht. Was die Erben der Gräber anginge, sollten die Helden noch informiert werden.

Und so, einige Sonnenläufe darauf, erreichte die Helden eine Nachricht in Form des sprachbegabten Raben. Sie verweilten gerade in Anchopal bei ihrem neuen Freund Larkriz, einem alten Abenteurer der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Auf dem Weg nach Amrash machten sie kurz im Örtchen Labid halt – doch welche Bedeutung der “Verwunschene Wald” etwas abseits der Stadt haben sollte, war nur Hjalmar in einer spontanen Laune gewahr.

Insgesamt drei Tage später kamen sie, wie geheißen in des Gefiederten Nachricht, in Amrash an – pünktlich zur Geisterstunde am Boronanger. Eine verhüllte Gestalt zeigte sich, fragte nach einer Parole.
“Welche Parole? Es gibt keine und hat auch nie eine gegeben, so wahr wir hier stehen!”, sprach schließlich Hjalmar in die unangenehme Stille der Dunkelheit. Und wohl an, wahr sprach er dazu.

Die Gestalt, “Abu Barun”, bot ihnen zwei Mondsteine im Tausch gegen einen Gefallen:
Der erste sollte zu finden sein beim Junker Praioslob von Breckenstein, einem Taugenichts und Möchtegern-Historiker, der die tulamidische Kultur und ihre Erzeugnisse mit Füßen trat und deswegen von den Vieren vertrieben werden sollte.
Der Fundort des zweiten von Bastrabuns Steinen sollte noch verborgen bleiben, bis die Helden der Bitte der Erben entsprochen hatten.

20. bis 25. Travia 1019BF ~ Aranien (Yalaiad-Halbinsel) ~ Den Fluch der Felder für nützlich befunden – Tal der blutigen Prinzessin

Wie der Rondrikan höchstselbst fegte Brogils Kaleschka durch die Steppen Araniens. Nicht lange und sie erreichten die Lande des Junker von Breckenstein – ein höchst interessanter wenn auch dümmlicher Zeitgenosse wie sie feststellen durften.
Eine Audienz ergatterten sie sich höchst gewieft: Ithron als angehender Saurologe mit Hjalmar und Arnas als Leibwache und Verian als Übersetzer und Schreiber – die Tarnung war nahezu vollkommen.

Von Breckensteins Anwesen war über und über gefüllt mit Fundstücken, Säulen, Reliefs und weiteren Überresten der alten Tulamiden. Im Gespräch stellte sich der Junker selbst jedoch als erstaunlich unwissend heraus – nicht einmal die dortige Landessprache, Tulamidya, verstand er (und das als Tulamidenforscher!). Einzig sein Hausdiener erschien seltsam verdächtig.

Nach diesem ersten Eindruck zogen sich die Helden erstmals zurück, im Bestreben ein Plan zu hegen…

Und so kamen sie kurz darauf zum Junker zurück, um eine Warnung über den Fluch der Felder auszusprechen. Zwar zeigte sich Praioslob davon unbeeindruckt, jedoch räumte er trotzdem am Tag darauf das Haus und ließ es samt seinen erbeuteten Schätzen alleine. Wie nützlich doch ein Albtraum zur rechten Zeit sein kann…


Anmerkung des Chronisten: Über die folgenden Dinge sei nicht mehr all zu ausführlich gesprochen. Es mangelte mir an Tinte in den kommenden Sonnenläufen, sodass eher kurz ich das Geschehene Euch mitteilen und erläutern kann. Man sehe davon ab aus Unmut über eben jenen Zustand zum nächsten Büttel zu laufen und mich unschuldig der Hexerei zu bezichtigen, denn diese Stellen, die eines Epos würdig sind, bin ich selbstverfreilich aus dem eigenen Gedächtnis heraus in der Lage zu erzählen. Doch genug der Entschuldigungen, wie ging es nun weiter?

Travia ~ Der Mond der Heimstatt und der geborgenen Wärme gesegnet

26: Rückkehr nach Amrash, Abu Barun: “Nicht Abu Barun ist mein Name, nein. Ich heiße Morena, Tochter Luzelins! Geht nun nach Westen, ein Magiermogulgrab, nördlich Samras… Der nächste Mondstein…”
28: Seltsame Schwingungen am Wald von Labid, an Kraftlinienkreuz ein zerfallener Tsa-Schrein, darin eine Kanope
30: Anchopal, Ruhe und Eintracht

Boron ~ Der Mond dem Tode, dem Schlafe und der Träume geweiht ~ Mögen Schatten uns umgeben

1. Boron, 1019BF – nörliche Einöde von Samra.
Bei Phex, welche Prüfungen müssen wir uns noch über uns ergehen lassen? Da haben wir Bravaldi und seine Leute aus den Augen gelassen und zack! Da sind sie. Zufälligerweise an dem Grab, welches wir für einen höheren Zweck entweihen sollen. Ob das noch Zufall ist?
Inzwischen sind sie zerflogen, meine Zweifel ob es falsch wäre ein Grab zu entehren.
Sonst und immer wäre es falsch, nein, nicht ganz: es wäre zu einfach. Tote wehren sich nicht, da erwarte ich ich bei einem toten Magier mehr. Erzählte Jakko nicht einst von untoten Wächtern der Tulamiden, die mit alten Verbänden zusammengahlten wurden? Ist auch egal jetzt. Gleich geht es runter für mich, runter in den Talkessel in dem die Expedition di Bravaldis lagert.

Hoffentlich finde ich Torgojin bevor er mich findet.
Hoffentlich finde ich den Mut, meine Klinge in seinen…

Halt jetzt, für Hoffnungen ist es zu spät. Taten zählen. Geschick zählt. Ich, nein, wir alle zählen. Wir alle…

~~~

2. Boron, 1019BF – Samra
Meine Erkundungen trugen keine Früchte außer ein wenig Chaos im Lager. Da war eine riesige Eule… ich lief, so schnell ich konnte zu den anderen zurück. Ich alleine gegen eine mutmaßliche Hexe? Ich gegen Scharlachkraut? Das schaffe ich nicht, außerdem stähle ich damit Arnas’ Rache, so dachte ich es mir.
Ich stieß aber auf einen anderen Gang, abseits der Ausgrabungen. Eine Sackgasse voll mit erstickenden Explosionen.
Doch fanden wir einen ähnlichen, abseits jeder Wahrscheinlichkeit…
Ein Eingang in das Grab…

[Hier finden sich nur unleserliche Aufzeichnungen]

… Nach dem Mullbindenwächter war nun auch der Skorpion besiegt, dieses Monstrum aus Tausend Heuschrecken. Scheinbar war der Fuchs mit uns gewesen, welch ein Glück. Halb tot machten wir uns daran die Wunden zu lecken und das zu tun, wofür wir hier waren: den Mondstein suchen.
Es gab allerlei Kistchen und Tische, alles voll mit Geschmeide und Tand. Auch hier stand die ein oder andere Statue – sollten sie uns wieder in die Irre führen?
Doch eine stach besonders heraus: fein gearbeitet zeigte sie einen Mann, einen anderen als den Grabeigentümer wie es schien. Die rechte seiner Hände was aus Gold gefertigt, darin ein runder Stein. War das etwa ein Bildnis des Bastrabun, der mit seiner legendären Hand die Mondsteine..?
Letztendlich fanden wir einiges neben dem gesuchten Stein, so eine Flasche mit einer Djinni darin – die von Hjalmar überzeugt werden konnte uns heraus zu bringen.
Ein seltsames Erlebnis…

3: Zurück in Samra, Ruinen Zhamorras’ scheinbar nun als Militärgelände genutzt
5: Borbra, Besuch des Tsa-Tempels und der heiligen Tsa-Eiche, gepflanzt von Tarlisin?
8-10: Mherwed, Feier des Kalifensohns, gelangen an den Mondstein auf der Brücke Bastrabuns mit Hilfe eines Weltuntergangspropheten auf einem fliegenden Teppich (den Arnas nicht fliegen konnte); Besuch der Hand Bastrabuns im Palast (eine Fälschung); Verrat durch angeheuerten Wachmagier —> Angriff von Ghulen in der Nacht
11: Kanopen, Bannkanope im Perainesiechenkeller von Ithron geborgen; Treffen auf di Bravaldi und die Verschleierte
13: Sümpfe vor Borbra, Kontakt mit Achazstamm (menschenscheu) – berichten von dunkler Gefahr aus den Bergen
14-15: Borbra, Rast und Ruhe; Attentat durch Borbaradianerin aus di Bravaldis Lager (hatte Ring der ihre Zaubermacht erhöhte)
16-17: Samra, Forschung nach Bastrabuns Hand, Fälschung; Bericht von Chimären in Borbra; Kampf um Borbra; Chimären zurückgeschlagen, Tsa-Baum vernichtet; di Bravaldi tot, von der Verschleierten (die Hexe Achaz) getötet, flieht ins Gebirge
19: Ankunft im Khoram-Gebirge; Zug durch ein zerstörtes Dorf; Treffen mit Ferkina-Stamm (baten um geflügeltes Pferd)
20: Khoramgebirge; Treffen mit Praiosgeweihten der von einer Chimäre immer wieder verspottet wird; Zähmung des wilden Flügelpferds durch Arnas und Ithron
21: Al’Churam, Palast des Abu Terfas; Gemälde von Pardona, Kampf gegen den Trolldrachen Myranar, Fund des (nun keinhändigen) Diebeskönig, Arnas wird zum Welpen, Verian wird gezeichnet, Achaz und Abu Terfas fliehen auf einem Mantikor um sich einen Tsa-Geweihten zu besorgen, Arnas kommt zur Hexennacht *
24: Borbra; Saurozid, Tarlisin verschwunden in die Katakomben, Arnas Rückkehr, Eintauchen in die Vergangenheit Borbarads, Finden und Vernichten des Großen Schwarms *
25: Borbra; Rückkehr aus der Finsternis, Wundenlecken, Kraft und Motivation schöpfen, Hjalmar geht von Dämonen gezeichnet…
26: Samra; Hjalmar eingesammelt, auf nach Rashdul!

* wird noch ausgeschmückt

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Des Greifen Leid/ Auf Borbarads Spuren

Vom Regen in die Traufe… ~ 16 Rondra

Ungefähr eine Woche ist es her, dass die Viere – die Helden von Dragenfeld, die Vampirschnitter von Weiden, die Widersacher des Dämonenmeisters – und Patras das Kloster Arras de Mott vor der vollständigen Zerstörung und Borbarad vor allzu großer Astralmacht bewahrt haben.
Nun sind sie wieder in Greifenfurt, und das mit dem “wohlwollenden Begleitschutz” von Ucurian Jago und seiner Bannstrahler. Mehr oder weniger freuten sie sich auf den Weg nach Gareth, wo sie in der Stadt des Lichts befragt werden sollten. Doch wie so häufig kam es auch in diesem Falle anders als sie dachten…

Heilige Scheiße! ~ 16 Rondra

Ganz Greifenfurt war umgeben von unzähligen weißen und goldenen Zelten, der Heerzug des Lichtboten Jariel Praiotin XII. wie sich herausstellte.
Während sich die Helden fragten, wie sie an eine Audienz beim Heliodan kommen sollten, machten sie sich zuerst auf die Suche nach ihrem alten Verbündeten Amando da Vanya, um ihm von den Ereignissen am Kloster zu berichten.
Doch kurz nachdem sie diese Suche im Heerlager aufgeben mussten – da Vanya weilte noch Gareth – wurden sie zum größten der Zelte beordert. Lichbote Jariel wollte sie persönlich sprechen.
Nach einigen Waschungen und der Ausgabe von – wie die Sechs meinten – modischen Einheitsroben, wurden sie bei dem weltlichen Vertreter Praios’ vorstellig.
Doch nachdem die Helden von ihren Erlebnissen berichtet hatten, zeigte sich Jariel Praiodan nicht sonderlich beeindruckt von der Reinkarnation des Dämonenmeisters. Sein Interesse, und auch der Heerzug der Praioskirche, galten dem Schisma der Kirche, der Spaltung hervorgerufen durch einen zweiten Lichtboten in Elenvina. Er erzählte von den 12 Orakelsprüchen des Praios, welche die einzigen eindeutigen Zeichen für eine gerechtfertigte Ernnenung zum Heliodan darstellen.
Damit übertrug Jariel eine Queste auf die Helden, die Orakelsprüche zu finden und die Kirche des Sonnengottes zu einen – denn eine geeinte Kirche wird im Kampf gegen Borbarad nötig sein!

Der Chroniken Essenz’ – Für den eiligen Leser

23 Rondra 1017 BF: Ankunft in Wehrheim
30 Rondra 1017 BF: Ankunft in Baliho – Besuch bei Mutter Linai und Dschelef ibn Jassafer

03 Efferd 1017 BF: Ankunft in Trallop – Audienz beim Bären, Brogil schließt sich der Gruppe an
13 Efferd 1017 BF: Ankunft in Rommilys – Besuch des Informations-Instituts, Gespräch mit Delian von Wiedbrück (welcher sich auf Expedition nach Maraskan vorbereitete), Treffen mit dem hohen Paar der Travia

04 Travia 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth – Besuch beim Schneider, da die Roben fertig waren
18 Travia 1017 BF: Ankunft in Gareth – Besuch der Stadt des Licht
29 Travia 1017 BF: Ankunft in Ferdok – 2 Tage Wartezeit auf Schiff nach Elenvina

05 Boron 1017 BF: Ankunft in Elenvina – 7tägiger Aufenthalt, u.a. Audienz bei dem zweiten Heliodan
26 Boron 1017 BF: Ankunft in Baltrea – 14tägiger Aufenthalt, u.a. Tauschmarkt, Kreaturen-Fischen, Kampf gegen einen Minotauren und Besuch bei dem Orakel

24 Hesinde 1017 BF: Ankunft in Elenvina

06 Firun 1017 BF: Ankunft in Ferdok
20 Firun 1017 BF: Ankunft in der Messergrassteppe – Kampf gegen Harpyien, Erscheinen der Greifen
24 Firun 1017 BF: Ankunft in Andergast, Besuch im Praiostempel

02 Tsa 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth; Wiedersehen mit Artagh; Information über einen Noionitenzug bei dem eventuell der alte Sack dabei ist
17 Tsa 1017 BF: Ankunft in Gareth; Informationssammlung bei Dschelef ibn Jassafer und der Hesindekirche; Wiedersehen mit Ayla, welche inzwischen zum Schwert der Schwerter ernannt wurde; Hjalmars Training; Denunzierung durch offenen Brief des Saldor Foslarin
21 Tsa 1017 BF: Aufteilung der Gefährten; Content Not Found: hjalmar-hallaroson und Ithron gen Norden, Arnas und Verian nach Fasar

Erlebnisse im Norden:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, Kauf des Gesegneten Seidenschals
Treffen mit Saldor Foslarin in Beilunk
Treffen mit Rakorium Montagonus in Festum
Beisitz einer hohen Reichsversammlung in Gareth
Beisitz im Vortreffen des Magierkonvents in Lowangen

Erlebnisse in und um Fasar:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, der einen Borbradianerzirkel in Fasar offenbarte (Ziel des Zirkels: Thomeg Atherion töten)
Treffen mit Thomeg Atherion
Attentat durch obersten Kor-Geweihten, welcher nun als Borbaradianer bestätigt werden konnte
Reise zum Sonnenbecken und Empfang des achten Orakelspruch des Praios

15 Rahja 1017 BF: Wiedervereinigung der Helden in Perricum
ab 25 Rahja 1017 BF: Wiederkehr nach Gareth; Besuch bei Dschelef während der Namenlosen Tage

01 Efferd 1018 BF: Ankunft in Khunchom; Abgabe eines Pakets von Dschelef an der Drachenei-Akademie
ab 29 Efferd 1018 BF: Ankunft in Selem; Besuch der Silem-Horas-Bibliothek und der Villa Liscoms

Aus den Tagebüchern des Verian von Kuslik
30ter Tag des Efferdmondes im 1018ten Jahr nach dem Fall Bosparans.
Wir sind seit gestern hier in Selem. Ein durch und durch unheimlicher Ort. Der sechste Sinn, den ich inzwischen für Gefahren entwickelt habe, verursacht ein stetiges Kribbeln in meiner Magengrube. Und keins von der guten Sorte. Was ist das hier denn eigentlich für eine Stadt? Nicht das mich die ganzen Echsenmenschen.. wie nannte Ithron sie noch? Achaz, genau. Nicht das die mich sonderlich stören würden. So oft wie ich in letzter Zeit mit Dämonen und Orks belästigt wurde… Ich würde mich nichteinmal über Zwerge wundern die mit Drachen Karten spielen, und dabei sollen die diese geschuppten Bestien angeblich hassen…
Und auch dieser verdächtige Mann, der gestern unseren Weg kreuzte… Naja, der gute Arnas wird auch immer paranoider, aber in diesen Zeiten mag ich es ihm nicht verübeln. Wie denn auch?

Wir waren heute in der Villa von Liscom ay Fasar… Welch ein Niederhöllentrip. Ich war ja schon in der ein oder anderen Villa, und das auch mal uneingeladen, im Schutz der Schatten. Aber diese Villa… Mitten im Sumpf, im Geisterviertel der Stadt. Und dann kam auch noch diese seltsame.. war das eine Elfe? Verdammte Borbaradianer-Elfen!
Aber zurück zur Villa: wenn ich keine andere Wahl habe, werde ich nicht noch einmal in so etwas einsteigen! Allein die Schutzkuppel drumrum hat mich zweimal fast zu Boron geschickt… Wenigstens kamen wir letztlich rein. In eine staubige, halbverfallene Villa. Wobei ich sagen muss, dass das Arbeitszimmer wirklich interessant war, mit all den eingelegten Gliedmaßen. Interessant zu sehen, zu welchen Abscheulichkeiten der verkommende Verstand eines machtzerfressenen Magiers fähig ist.
Ich dachte ja erst, dass die plötzlich brennenden Dokumente und selbstklebende Bücher (wie hat Hjalmar das nochmal abbekommen?) schon schlimm gewesen wären – aber dass Ithrons Arm plötzlich anfing zu versteinern als er nach dem “Codex Sauris” griff… Ich würde ja einen Kommentar zu seiner Gier anbringen, jedoch bin ich inzwischen ähnlich wissbegierig wie unser Echsenforscher, also was solls. Schließlich hat mich diese Wissbegierde auf die morschen Treppenstufen und in den ersten Stock getrieben.

Aber wir standen da in einer wirklich unglücklichen Lage: Ithrons verblutete aufgrund seines fehlenden Arms, wir hatten nur halbleserliche Aufzeichnungen und keine Ahnung, wie wir heil durch dieser Todeskuppel um das Gebäude kommen sollten.
Letztendlich hat es auch nicht sehr viel geändert, als ich nach Sichtung dieses verdammten Mistviehs von Anderath nach unten stürmte und mit meinen Paniklauten den Achaz-Türsteher reinlockte – immerhin köpfte Hjalmar ihn in Sekundenschnelle (und ganz ehrlich: Hjalmars Beschwerden über meine Panik überhörte ich gekonnt. Kann ja nicht jeder groß und muskulös und hörnerhelmtragend und thorwalsch sein, oder?).
Was mich wirklich überraschte, war dass die seltsame Elfe von vorher tatsächlich die Möderin von Arnas’ Mutter war. So außer sich habe ich ihn noch nie erlebt, es war teilweise erschreckend. Ich hätte aber mit mehr Magie von seiner Seite gerechnet, wobei der Blitz der aus dem Rubinauge schoss schon eindrucksvoll war. Gerade wenn ich sowas sehe fühle ich mich schon wieder nutzlos.
Was trage ich denn schon bei? Ich kann Schlösser öffnen. Sowas könnten die anderen auch, wenn nur nicht so sauber…
Egal, der Herr Phex wird schon seinen Grund gehabt haben, mich mit dieser Gruppe reisen zu lassen, irgendwann werde auch ich von richtigen Nutzen sein.
Doch wenigstens ließ uns Phex beim verlassen der Villa nicht im Stich, und wir fanden einen arcano-mechanischen Mechanismus um die Todeskuppel kurzzeitig zu unterbrechen.

Ich schreibe diese Zeilen auf meinem Nachtlager. Hoffentlich können wir morgen sicher dieses unheilige Loch verlassen.
gez. Verian v. Kuslik

05 Boron 1018 BF: Ankunft in Gareth; Besprechung mit Dschelef, Patras und Brogil

Anfang Hesinde 1018 BF: Ankunft in Elenvina; baldiges Aufeinandertreffen der Herrscharen Praios’

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Chronologie
Hier ist der Log

1-8 Travia 1014 BF:
Ereignisse in Totgeschwiegen

21 Ingrimm – 15 Rahja 1015 BF:
Ereignisse in Alptraum ohne Ende

Praios – Travia 1016 BF:
Ereignisse während der Reise zum Blautann

24 Travia – 11 Boron 1016 BF
Ereignisse in Unsterbliche Gier

irgendwann zwischen Boron 1016 BF und Rondra 1017 BF
Ereignisse um Grenzenlose Macht

ab 16 Rondra 1017 BF
Ereignisse um Des Greifen Leid

Handouts der Kampagne




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