Die 7 Gezeichneten

Bastrabuns Bann

Efferd 1019BF ~ Khunchom ~ Entflohen der grünen Hölle im Einklang mit Wut und Trauer

Sie haben Maraskan hinter sich gelassen und damit auch einen Teil ihrer Existenzängste.
Sie haben überlebt.
Sie haben sich Borbarad und seinen Dämonen gestellt und… gewonnen?

Was war das für ein Sieg, wenn einer ihrer teuersten Freunde ihn nicht mehr miterleben konnte?
Patras starb im Tuzaker Fürstenpalast, und mit ihm ein wenig die Illusion der Helden bezüglich der Sterblichkeit. Doch war gerade das eine zentrale Botschaft, die sie aus ihrer Boronqueste mitbrachten.

Im Glauben, ihren alten Freund Dschelef zu besuchen, wurden sie an der Dracheneiakademie in Khunchom vorstellig, nicht ahnend, dass die dortige Spektabilität Khadil Ohkarim die Helden bereits erwartete.
Geballte Macht befand sich in diesem Konferenzzimmer: Khadil Ohkarim, Spektabilität; Dschelef ibn Jassafer und Rakorium Montagonus, beide (ehemalige) Spektabilitäten und Erzmagier; sowie die Vier: Die Helden Dragenfeldts, die Weidener Vampirschlächter, die geheimen Wahrer der Einheit der Kirche des Praios, die Henker der Dämonenpaktierer.

Ohkarim bat sie um Hilfe bei einer Forschungsarbeit, betreffend eines uralten Bannzauber des großen Scheich Bastrabun. Die Aufgabe der Helden sollte es sein, die in Mhanadistan, Aranien, Gorien und dem Rest der Tulamidenlanden bzw dem ehemaligen diamantenen Sultanat verstreuten Komponenten von Bastrabuns Bann aufzuspüren.
Bei diesen Komponenten soll es sich um folgendes handeln:
- glyphenbesetzte Mondsteine
- Kanopen (gefüllt mit Paraphernalia)
- Säulen die mit Glyphen versehen sind

Doch schon früh ereignete sich seltsames: Rakorium wurden die Mitschriften des Gespräches gestohlen (unter erheblichem Aufwand wie es scheint) und über ganz Maraskan wurde erneut eine Nachrichtensperre verhängt.

25. – 27. Efferd 1019BF ~ Anchopal ~ Vom Fluch der Felder zu Misstrauen und Meuchlern

Die Berichterstattung in Punin wurde hintan gestellt, es zog die Helden nördlich der Gor, in die Stadt Anchopal. Kurz vor Stadt trafen sie auf einige Reisende, die mit Spitzhacken auf ovale, kopfgroße Steine hieben – aus welchen blutgierige Insektenchimären strömten und nur dank der Helden vernichtet werden konnten ehe sie mehr als einen der drei Männer verschlangen.
Ihr erster Anlaufpunkt in der Stadt war die Ordensburg der Grauen Stäbe, um sich mit dem Vorsteher Tarlisin von Borbra zu treffen. Er konnte ihnen nicht weiterhelfen, war jedoch gewillt ein wenig Recherche zu betreiben.

Darauf machten sie sich auf die Reise in den Norden, einige Stunden von Anchopal weg, wo sie an einer Ruine auf ein Expeditonsteam unter der Führung des Historikers Horatio di Bravaldi stießen.
Di Bravaldi selbst schien nicht weiter gefährlich, im Gegensatz zu zwei verschleierten Gestalten aus seinem “Sicherheitskomitee”: einem Maraskaner und einer unbekannten Frau, die überrascht schien, die Helden zu erblicken (und sich erstaunlich gut gegen ein Eindringen in ihre Gedanken wehren konnte…)

Zurück in Anchopal konnten sie erst am nächsten Tag nochmals mit von Borbra sprechen und wurden dazu erneut in das örtliche Badehaus geladen. Bei einer persönlichen Unterredung im Dampfraum (der Verian aufgrund des angenehmen Badewassers nicht beiwohnte), wurden sie jedoch von zwei maraskanischen Meuchlern angegriffen, ein dritter floh.
Tarlisin wurde schwer verletzt, jedoch erwehrten sich die Helden derart, dass die beiden Angreifer niedergeschlagen werden konnten; jedoch überlebte nur einer.
Die Befragung dieses Mannes ergab nicht viel: nur dass die Männer ein persönliches Interesse an den Helden hatten, und dass der dritte, ein Mann namens Torgujin, über den Aufenthaltsort der Helden informiert war. Seine Beschreibung passte auf den Maraskaner aus dem Trupp von di Bravaldi…
Nach seiner Genesung wusste Tarlisin den Helden jedoch weiterzuhelfen:
Er berichtete von einigen Magiergeheimbünden aus der Umgebung, genauer von einem Bund namens “Erben der Gräber”, welche sich gut mit der Geschichte Tulamidistans auskennen sollten.

So machten sie sich auf gen den Norden, um bei dem fahrenden Volk der Zahori eine Seherin namens Tamura saba Tamura aufzusuchen – laut von Borbra sollte sie weiterhelfen können.

Ende Efferd bis 17. Travia 1019BF ~ Aranien ~ Die Mär von sprechenden Raben und fehlenden Parolen

Nur wenige Dörfer fuhren sie an, bis nach einigen Tagen an einem See ein buntes und musikalisches Lager die Aufmerksamkeit der Helden weckte. Sie konnten recht schnell Kontakte zu den Zahori knüpfen, weswegen auch das erhoffte Treffen mit Tamura nicht lange auf sich warten ließ.
Sie war eine alte, leicht kauzige Frau – möglicherweise war letzteres bezeichnend für die sehenden Schwestern – die vor allem durch ihren sprechenden Raben kaum in Vergessenheit geraten konnte.
In Bestreben an Informationen von ihr zu kommen ließ die Gruppe Arnas mit ihr alleine – was sie besprachen bleibt wohl unter ihnen. Als Arnas zurückkehrte, brachte er die Nachricht von einer nahen Hexennacht. Was die Erben der Gräber anginge, sollten die Helden noch informiert werden.

Und so, einige Sonnenläufe darauf, erreichte die Helden eine Nachricht in Form des sprachbegabten Raben. Sie verweilten gerade in Anchopal bei ihrem neuen Freund Larkriz, einem alten Abenteurer der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Auf dem Weg nach Amrash machten sie kurz im Örtchen Labid halt – doch welche Bedeutung der “Verwunschene Wald” etwas abseits der Stadt haben sollte, war nur Hjalmar in einer spontanen Laune gewahr.

Insgesamt drei Tage später kamen sie, wie geheißen in des Gefiederten Nachricht, in Amrash an – pünktlich zur Geisterstunde am Boronanger. Eine verhüllte Gestalt zeigte sich, fragte nach einer Parole.
“Welche Parole? Es gibt keine und hat auch nie eine gegeben, so wahr wir hier stehen!”, sprach schließlich Hjalmar in die unangenehme Stille der Dunkelheit. Und wohl an, wahr sprach er dazu.

Die Gestalt, “Abu Barun”, bot ihnen zwei Mondsteine im Tausch gegen einen Gefallen:
Der erste sollte zu finden sein beim Junker Praioslob von Breckenstein, einem Taugenichts und Möchtegern-Historiker, der die tulamidische Kultur und ihre Erzeugnisse mit Füßen trat und deswegen von den Vieren vertrieben werden sollte.
Der Fundort des zweiten von Bastrabuns Steinen sollte noch verborgen bleiben, bis die Helden der Bitte der Erben entsprochen hatten.

20. bis 25. Travia 1019BF ~ Aranien (Yalaiad-Halbinsel) ~ Den Fluch der Felder für nützlich befunden – Tal der blutigen Prinzessin

Wie der Rondrikan höchstselbst fegte Brogils Kaleschka durch die Steppen Araniens. Nicht lange und sie erreichten die Lande des Junker von Breckenstein – ein höchst interessanter wenn auch dümmlicher Zeitgenosse wie sie feststellen durften.
Eine Audienz ergatterten sie sich höchst gewieft: Ithron als angehender Saurologe mit Hjalmar und Arnas als Leibwache und Verian als Übersetzer und Schreiber – die Tarnung war nahezu vollkommen.

Von Breckensteins Anwesen war über und über gefüllt mit Fundstücken, Säulen, Reliefs und weiteren Überresten der alten Tulamiden. Im Gespräch stellte sich der Junker selbst jedoch als erstaunlich unwissend heraus – nicht einmal die dortige Landessprache, Tulamidya, verstand er (und das als Tulamidenforscher!). Einzig sein Hausdiener erschien seltsam verdächtig.

Nach diesem ersten Eindruck zogen sich die Helden erstmals zurück, im Bestreben ein Plan zu hegen…

Und so kamen sie kurz darauf zum Junker zurück, um eine Warnung über den Fluch der Felder auszusprechen. Zwar zeigte sich Praioslob davon unbeeindruckt, jedoch räumte er trotzdem am Tag darauf das Haus und ließ es samt seinen erbeuteten Schätzen alleine. Wie nützlich doch ein Albtraum zur rechten Zeit sein kann…


Anmerkung des Chronisten: Über die folgenden Dinge sei nicht mehr all zu ausführlich gesprochen. Es mangelte mir an Tinte in den kommenden Sonnenläufen, sodass eher kurz ich das Geschehene Euch mitteilen und erläutern kann. Man sehe davon ab aus Unmut über eben jenen Zustand zum nächsten Büttel zu laufen und mich unschuldig der Hexerei zu bezichtigen, denn diese Stellen, die eines Epos würdig sind, bin ich selbstverfreilich aus dem eigenen Gedächtnis heraus in der Lage zu erzählen. Doch genug der Entschuldigungen, wie ging es nun weiter?

Travia ~ Der Mond der Heimstatt und der geborgenen Wärme gesegnet

26: Rückkehr nach Amrash, Abu Barun: “Nicht Abu Barun ist mein Name, nein. Ich heiße Morena, Tochter Luzelins! Geht nun nach Westen, ein Magiermogulgrab, nördlich Samras… Der nächste Mondstein…”
28: Seltsame Schwingungen am Wald von Labid, an Kraftlinienkreuz ein zerfallener Tsa-Schrein, darin eine Kanope
30: Anchopal, Ruhe und Eintracht

Boron ~ Der Mond dem Tode, dem Schlafe und der Träume geweiht ~ Mögen Schatten uns umgeben

1. Boron, 1019BF – nörliche Einöde von Samra.
Bei Phex, welche Prüfungen müssen wir uns noch über uns ergehen lassen? Da haben wir Bravaldi und seine Leute aus den Augen gelassen und zack! Da sind sie. Zufälligerweise an dem Grab, welches wir für einen höheren Zweck entweihen sollen. Ob das noch Zufall ist?
Inzwischen sind sie zerflogen, meine Zweifel ob es falsch wäre ein Grab zu entehren.
Sonst und immer wäre es falsch, nein, nicht ganz: es wäre zu einfach. Tote wehren sich nicht, da erwarte ich ich bei einem toten Magier mehr. Erzählte Jakko nicht einst von untoten Wächtern der Tulamiden, die mit alten Verbänden zusammengahlten wurden? Ist auch egal jetzt. Gleich geht es runter für mich, runter in den Talkessel in dem die Expedition di Bravaldis lagert.

Hoffentlich finde ich Torgojin bevor er mich findet.
Hoffentlich finde ich den Mut, meine Klinge in seinen…

Halt jetzt, für Hoffnungen ist es zu spät. Taten zählen. Geschick zählt. Ich, nein, wir alle zählen. Wir alle…

~~~

2. Boron, 1019BF – Samra
Meine Erkundungen trugen keine Früchte außer ein wenig Chaos im Lager. Da war eine riesige Eule… ich lief, so schnell ich konnte zu den anderen zurück. Ich alleine gegen eine mutmaßliche Hexe? Ich gegen Scharlachkraut? Das schaffe ich nicht, außerdem stähle ich damit Arnas’ Rache, so dachte ich es mir.
Ich stieß aber auf einen anderen Gang, abseits der Ausgrabungen. Eine Sackgasse voll mit erstickenden Explosionen.
Doch fanden wir einen ähnlichen, abseits jeder Wahrscheinlichkeit…
Ein Eingang in das Grab…

[Hier finden sich nur unleserliche Aufzeichnungen]

… Nach dem Mullbindenwächter war nun auch der Skorpion besiegt, dieses Monstrum aus Tausend Heuschrecken. Scheinbar war der Fuchs mit uns gewesen, welch ein Glück. Halb tot machten wir uns daran die Wunden zu lecken und das zu tun, wofür wir hier waren: den Mondstein suchen.
Es gab allerlei Kistchen und Tische, alles voll mit Geschmeide und Tand. Auch hier stand die ein oder andere Statue – sollten sie uns wieder in die Irre führen?
Doch eine stach besonders heraus: fein gearbeitet zeigte sie einen Mann, einen anderen als den Grabeigentümer wie es schien. Die rechte seiner Hände was aus Gold gefertigt, darin ein runder Stein. War das etwa ein Bildnis des Bastrabun, der mit seiner legendären Hand die Mondsteine..?
Letztendlich fanden wir einiges neben dem gesuchten Stein, so eine Flasche mit einer Djinni darin – die von Hjalmar überzeugt werden konnte uns heraus zu bringen.
Ein seltsames Erlebnis…

3: Zurück in Samra, Ruinen Zhamorras’ scheinbar nun als Militärgelände genutzt
5: Borbra, Besuch des Tsa-Tempels und der heiligen Tsa-Eiche, gepflanzt von Tarlisin?
8-10: Mherwed, Feier des Kalifensohns, gelangen an den Mondstein auf der Brücke Bastrabuns mit Hilfe eines Weltuntergangspropheten auf einem fliegenden Teppich (den Arnas nicht fliegen konnte); Besuch der Hand Bastrabuns im Palast (eine Fälschung); Verrat durch angeheuerten Wachmagier —> Angriff von Ghulen in der Nacht
11: Kanopen, Bannkanope im Perainesiechenkeller von Ithron geborgen; Treffen auf di Bravaldi und die Verschleierte
13: Sümpfe vor Borbra, Kontakt mit Achazstamm (menschenscheu) – berichten von dunkler Gefahr aus den Bergen
14-15: Borbra, Rast und Ruhe; Attentat durch Borbaradianerin aus di Bravaldis Lager (hatte Ring der ihre Zaubermacht erhöhte)
16-17: Samra, Forschung nach Bastrabuns Hand, Fälschung; Bericht von Chimären in Borbra; Kampf um Borbra; Chimären zurückgeschlagen, Tsa-Baum vernichtet; di Bravaldi tot, von der Verschleierten (die Hexe Achaz) getötet, flieht ins Gebirge
19: Ankunft im Khoram-Gebirge; Zug durch ein zerstörtes Dorf; Treffen mit Ferkina-Stamm (baten um geflügeltes Pferd)
20: Khoramgebirge; Treffen mit Praiosgeweihten der von einer Chimäre immer wieder verspottet wird; Zähmung des wilden Flügelpferds durch Arnas und Ithron
21: Al’Churam, Palast des Abu Terfas; Gemälde von Pardona, Kampf gegen den Trolldrachen Myranar, Fund des (nun keinhändigen) Diebeskönig, Arnas wird zum Welpen, Verian wird gezeichnet, Achaz und Abu Terfas fliehen auf einem Mantikor um sich einen Tsa-Geweihten zu besorgen, Arnas kommt zur Hexennacht *
24: Borbra; Saurozid, Tarlisin verschwunden in die Katakomben, Arnas Rückkehr, Eintauchen in die Vergangenheit Borbarads, Finden und Vernichten des Großen Schwarms *
25: Borbra; Rückkehr aus der Finsternis, Wundenlecken, Kraft und Motivation schöpfen, Hjalmar geht von Dämonen gezeichnet…
26: Samra; Hjalmar eingesammelt, auf nach Rashdul!

* wird noch ausgeschmückt

Comments

SunnierThanBlack

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.