Die 7 Gezeichneten

Des Greifen Leid/ Auf Borbarads Spuren

Vom Regen in die Traufe… ~ 16 Rondra

Ungefähr eine Woche ist es her, dass die Viere – die Helden von Dragenfeld, die Vampirschnitter von Weiden, die Widersacher des Dämonenmeisters – und Patras das Kloster Arras de Mott vor der vollständigen Zerstörung und Borbarad vor allzu großer Astralmacht bewahrt haben.
Nun sind sie wieder in Greifenfurt, und das mit dem “wohlwollenden Begleitschutz” von Ucurian Jago und seiner Bannstrahler. Mehr oder weniger freuten sie sich auf den Weg nach Gareth, wo sie in der Stadt des Lichts befragt werden sollten. Doch wie so häufig kam es auch in diesem Falle anders als sie dachten…

Heilige Scheiße! ~ 16 Rondra

Ganz Greifenfurt war umgeben von unzähligen weißen und goldenen Zelten, der Heerzug des Lichtboten Jariel Praiotin XII. wie sich herausstellte.
Während sich die Helden fragten, wie sie an eine Audienz beim Heliodan kommen sollten, machten sie sich zuerst auf die Suche nach ihrem alten Verbündeten Amando da Vanya, um ihm von den Ereignissen am Kloster zu berichten.
Doch kurz nachdem sie diese Suche im Heerlager aufgeben mussten – da Vanya weilte noch Gareth – wurden sie zum größten der Zelte beordert. Lichbote Jariel wollte sie persönlich sprechen.
Nach einigen Waschungen und der Ausgabe von – wie die Sechs meinten – modischen Einheitsroben, wurden sie bei dem weltlichen Vertreter Praios’ vorstellig.
Doch nachdem die Helden von ihren Erlebnissen berichtet hatten, zeigte sich Jariel Praiodan nicht sonderlich beeindruckt von der Reinkarnation des Dämonenmeisters. Sein Interesse, und auch der Heerzug der Praioskirche, galten dem Schisma der Kirche, der Spaltung hervorgerufen durch einen zweiten Lichtboten in Elenvina. Er erzählte von den 12 Orakelsprüchen des Praios, welche die einzigen eindeutigen Zeichen für eine gerechtfertigte Ernnenung zum Heliodan darstellen.
Damit übertrug Jariel eine Queste auf die Helden, die Orakelsprüche zu finden und die Kirche des Sonnengottes zu einen – denn eine geeinte Kirche wird im Kampf gegen Borbarad nötig sein!

Der Chroniken Essenz’ – Für den eiligen Leser

23 Rondra 1017 BF: Ankunft in Wehrheim
30 Rondra 1017 BF: Ankunft in Baliho – Besuch bei Mutter Linai und Dschelef ibn Jassafer

03 Efferd 1017 BF: Ankunft in Trallop – Audienz beim Bären, Brogil schließt sich der Gruppe an
13 Efferd 1017 BF: Ankunft in Rommilys – Besuch des Informations-Instituts, Gespräch mit Delian von Wiedbrück (welcher sich auf Expedition nach Maraskan vorbereitete), Treffen mit dem hohen Paar der Travia

04 Travia 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth – Besuch beim Schneider, da die Roben fertig waren
18 Travia 1017 BF: Ankunft in Gareth – Besuch der Stadt des Licht
29 Travia 1017 BF: Ankunft in Ferdok – 2 Tage Wartezeit auf Schiff nach Elenvina

05 Boron 1017 BF: Ankunft in Elenvina – 7tägiger Aufenthalt, u.a. Audienz bei dem zweiten Heliodan
26 Boron 1017 BF: Ankunft in Baltrea – 14tägiger Aufenthalt, u.a. Tauschmarkt, Kreaturen-Fischen, Kampf gegen einen Minotauren und Besuch bei dem Orakel

24 Hesinde 1017 BF: Ankunft in Elenvina

06 Firun 1017 BF: Ankunft in Ferdok
20 Firun 1017 BF: Ankunft in der Messergrassteppe – Kampf gegen Harpyien, Erscheinen der Greifen
24 Firun 1017 BF: Ankunft in Andergast, Besuch im Praiostempel

02 Tsa 1017 BF: Ankunft in Greifenfurth; Wiedersehen mit Artagh; Information über einen Noionitenzug bei dem eventuell der alte Sack dabei ist
17 Tsa 1017 BF: Ankunft in Gareth; Informationssammlung bei Dschelef ibn Jassafer und der Hesindekirche; Wiedersehen mit Ayla, welche inzwischen zum Schwert der Schwerter ernannt wurde; Hjalmars Training; Denunzierung durch offenen Brief des Saldor Foslarin
21 Tsa 1017 BF: Aufteilung der Gefährten; Content Not Found: hjalmar-hallaroson und Ithron gen Norden, Arnas und Verian nach Fasar

Erlebnisse im Norden:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, Kauf des Gesegneten Seidenschals
Treffen mit Saldor Foslarin in Beilunk
Treffen mit Rakorium Montagonus in Festum
Beisitz einer hohen Reichsversammlung in Gareth
Beisitz im Vortreffen des Magierkonvents in Lowangen

Erlebnisse in und um Fasar:
Treffen mit einem unbekannten Phexgeweihten, der einen Borbradianerzirkel in Fasar offenbarte (Ziel des Zirkels: Thomeg Atherion töten)
Treffen mit Thomeg Atherion
Attentat durch obersten Kor-Geweihten, welcher nun als Borbaradianer bestätigt werden konnte
Reise zum Sonnenbecken und Empfang des achten Orakelspruch des Praios

15 Rahja 1017 BF: Wiedervereinigung der Helden in Perricum
ab 25 Rahja 1017 BF: Wiederkehr nach Gareth; Besuch bei Dschelef während der Namenlosen Tage

01 Efferd 1018 BF: Ankunft in Khunchom; Abgabe eines Pakets von Dschelef an der Drachenei-Akademie
ab 29 Efferd 1018 BF: Ankunft in Selem; Besuch der Silem-Horas-Bibliothek und der Villa Liscoms

Aus den Tagebüchern des Verian von Kuslik
30ter Tag des Efferdmondes im 1018ten Jahr nach dem Fall Bosparans.
Wir sind seit gestern hier in Selem. Ein durch und durch unheimlicher Ort. Der sechste Sinn, den ich inzwischen für Gefahren entwickelt habe, verursacht ein stetiges Kribbeln in meiner Magengrube. Und keins von der guten Sorte. Was ist das hier denn eigentlich für eine Stadt? Nicht das mich die ganzen Echsenmenschen.. wie nannte Ithron sie noch? Achaz, genau. Nicht das die mich sonderlich stören würden. So oft wie ich in letzter Zeit mit Dämonen und Orks belästigt wurde… Ich würde mich nichteinmal über Zwerge wundern die mit Drachen Karten spielen, und dabei sollen die diese geschuppten Bestien angeblich hassen…
Und auch dieser verdächtige Mann, der gestern unseren Weg kreuzte… Naja, der gute Arnas wird auch immer paranoider, aber in diesen Zeiten mag ich es ihm nicht verübeln. Wie denn auch?

Wir waren heute in der Villa von Liscom ay Fasar… Welch ein Niederhöllentrip. Ich war ja schon in der ein oder anderen Villa, und das auch mal uneingeladen, im Schutz der Schatten. Aber diese Villa… Mitten im Sumpf, im Geisterviertel der Stadt. Und dann kam auch noch diese seltsame.. war das eine Elfe? Verdammte Borbaradianer-Elfen!
Aber zurück zur Villa: wenn ich keine andere Wahl habe, werde ich nicht noch einmal in so etwas einsteigen! Allein die Schutzkuppel drumrum hat mich zweimal fast zu Boron geschickt… Wenigstens kamen wir letztlich rein. In eine staubige, halbverfallene Villa. Wobei ich sagen muss, dass das Arbeitszimmer wirklich interessant war, mit all den eingelegten Gliedmaßen. Interessant zu sehen, zu welchen Abscheulichkeiten der verkommende Verstand eines machtzerfressenen Magiers fähig ist.
Ich dachte ja erst, dass die plötzlich brennenden Dokumente und selbstklebende Bücher (wie hat Hjalmar das nochmal abbekommen?) schon schlimm gewesen wären – aber dass Ithrons Arm plötzlich anfing zu versteinern als er nach dem “Codex Sauris” griff… Ich würde ja einen Kommentar zu seiner Gier anbringen, jedoch bin ich inzwischen ähnlich wissbegierig wie unser Echsenforscher, also was solls. Schließlich hat mich diese Wissbegierde auf die morschen Treppenstufen und in den ersten Stock getrieben.

Aber wir standen da in einer wirklich unglücklichen Lage: Ithrons verblutete aufgrund seines fehlenden Arms, wir hatten nur halbleserliche Aufzeichnungen und keine Ahnung, wie wir heil durch dieser Todeskuppel um das Gebäude kommen sollten.
Letztendlich hat es auch nicht sehr viel geändert, als ich nach Sichtung dieses verdammten Mistviehs von Anderath nach unten stürmte und mit meinen Paniklauten den Achaz-Türsteher reinlockte – immerhin köpfte Hjalmar ihn in Sekundenschnelle (und ganz ehrlich: Hjalmars Beschwerden über meine Panik überhörte ich gekonnt. Kann ja nicht jeder groß und muskulös und hörnerhelmtragend und thorwalsch sein, oder?).
Was mich wirklich überraschte, war dass die seltsame Elfe von vorher tatsächlich die Möderin von Arnas’ Mutter war. So außer sich habe ich ihn noch nie erlebt, es war teilweise erschreckend. Ich hätte aber mit mehr Magie von seiner Seite gerechnet, wobei der Blitz der aus dem Rubinauge schoss schon eindrucksvoll war. Gerade wenn ich sowas sehe fühle ich mich schon wieder nutzlos.
Was trage ich denn schon bei? Ich kann Schlösser öffnen. Sowas könnten die anderen auch, wenn nur nicht so sauber…
Egal, der Herr Phex wird schon seinen Grund gehabt haben, mich mit dieser Gruppe reisen zu lassen, irgendwann werde auch ich von richtigen Nutzen sein.
Doch wenigstens ließ uns Phex beim verlassen der Villa nicht im Stich, und wir fanden einen arcano-mechanischen Mechanismus um die Todeskuppel kurzzeitig zu unterbrechen.

Ich schreibe diese Zeilen auf meinem Nachtlager. Hoffentlich können wir morgen sicher dieses unheilige Loch verlassen.
gez. Verian v. Kuslik

05 Boron 1018 BF: Ankunft in Gareth; Besprechung mit Dschelef, Patras und Brogil

Anfang Hesinde 1018 BF: Ankunft in Elenvina; baldiges Aufeinandertreffen der Herrscharen Praios’

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Hituzuge

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