Hjalmar Hallarson der Windzwinger Ottajasko zu Thorwal

Thorwal Söldner, Dritter Gezeichneter

Description:

Theme: Endkampf – Hinter dem Thron
Hjalmar wuchs als Sohn reicher Händler in Thorwal mit insgesamt 9 Geschwistern in einem Leben voller Rückschläge und Erfolgsstreben auf und fuhr dort bereits in jungen Jahren auf der Otta mit auf See, stets mit dem . Als er jedoch in jugendlichem Alter zunehmend im Glücksspiel sein eigenes Vermögen anreicherte verließ ihn bald sein Glück: Nach einigen Humpen Met wettete er um die, für den damals 16-Jährigen, stolze Summe von 250 Dukaten, einen anderen Jüngling im Beilwerfen zu übertrumpfen, wobei er jedoch unterlag. Als er dies seinem Vater beichtete, verbannte dieser ihn aus der Familie,bis er als Entschädigung für das verlorene Ansehen der Familie 500 Dukaten gesammelt und seinen Spieltrieb überwunden habe.
So zog Hjalmar also aus und schlug sich zunächst als Söldner durch. Immer weiter an seiner Wurftechnik arbeitend, focht Hjalmar in einigen Kämpfen bis er im Alter von etwa 20 Jahren verletzt zurückgelassen wurde. Hier hätte seine Geschichte enden könne, wäre er nicht von einem Medicus gerettet worden, aus dieser Zeit stammen auch seine bezeichnende Offenheit für neue Menschen und dem entgegengesetzt die Abneigung gegenüber Befehlshabern. Nach einiger Zeit in Vinsalt traf er hier auf eine Gruppe von Abenteuerlustigen, mit denen er beinahe 10 Jahre größere und kleinere Schrecken abwendete, bis er bei einem Schiffsunglück nahe Al’Anfa als einziger Überlebte. In der Auffassung, ein Diener Swafnirs habe ihn gerettet zog er immer weiter gen Norden, ohne dabei ein festes Ziel zu haben, seinen Lebensunterhalt mit Handwerk und einigen Gaukeleien verdienend. Doch der Rest sei Geschichte.
Nahe dem Bornland traf er nun erneut auf eine Gruppe von Helden mit denen er nun durch die Lande zieht.

Hjalmar ist überzeugt von der Größe und Stärke Thorwals sowie seinem Glauben an Swafnir. Dabei ist Hjalmar auf seiner Suche nach Gold und einer festen Gemeinschaft meist freundlich, jedoch kann er auch aufgebracht sein wenn er provoziert oder abgelehnt wird, jedoch war es ihm meist möglich, seine Swafskari zu bändigen.

Der Lesbarkeit hier am Ende die Familie: (Älteste Zuerst: Algrid Tulasdottir, Oremo Hallarson, Hjalmar Hallarson, Aki Hallarsdottir, Katla Hallarsdottir, Fjolnir Hallarson, Ingram Hallarson,Thinmar Tulason, Eilif Tulason, Starkad Hallarson, Swafnan Tulason, die Eltern sind Tula Thorkarsdottir und Hallar Rangoldson)

Bio:

Aus dem Nachlass Hjalmar Hallarsons, des vielleicht letzten wahren Mannes großen Gemüts, rekonstruiert soweit dies möglich war.

Beginn der Aufzeichnungen:
h5. Die Reise auf dem Kartentisch, Tage vor dem Aufbruch:

in my thoughts and in my dreams
they´re always in my mind
these songs of hobbits, dwarves and men
and elves
come close your eyes
you can see them, too

Es begibt sich in einem fernen Land, lange vor der Zeit. Weder ahnt die Welt, welcher Schrecken auf sie ziehen wird, noch welch bedeutendes Ereignis in dieser Nacht geschehen wird. Es ist der kälteste Firun in Thorwal seit die Ottas sich erinnern können. Tula Thorkarsdottir und Hallar Rangoldson wärmen sich gemeinsam im Bett.

Sunday, Bloody Sunday
And the battle’s just begun

Neun Monate später. Es ist der 14te Efferd 981. Thula gebärt unter Blut, Schweiß und Tränen ein felliges, haariges, bärtiges Knäuel. Erst hält die Ottajasko das, was später als einer der Helden, wenn nicht sogar der Held, denn der Rest der Gruppe bestand wohl eher aus Heldinnen; hervorging für einen Bär. Doch dann rülpste Hjalmar wie nur ein echter Windzwinger es konnte. Noch bevor er sein erstes Bier trank, griff zu der für ihn bereitgelegten Axt und spaltete den ersten Orkenschädel nach nur 2 Minuten. So sagt es meine Geschichte.

Maybe I drink tea with criminals,
or I play cards with my grandmamas,
my name is Hjalmar right I´m sentimental,
he´s sentimental

Als neugeborene Thorwaler wuchs ich in den nächsten 16 Jahren mitten in Thorwals Nachtleben und Highlife auf, und als angehöriger der Windzwingerottajasko sogar in einem richtigen Prom-Clan. Dort durchlebte ich das typische Throwal – Tag&Nacht Klischee: Mit jungen Jahren die ersten Schlägereien, Bandenkriege, Alkohol und Rauschkrautexzesse, Glücksspiel und wechselnde Liebschaften. Doch ich wollte nicht nur kämpfen – ich wollte siegen. Und wie es sich für jeden Thorwaler gehört, der kein Krüppel ist, fuhr auch ich bald zur See und sah im Heimathafen oft die Verwundeten von der letzte Seeschlacht und schwor tausendfache Rache für jeden seiner Landsmänner den er auf den Boronsacker gehen sah – ob es nun an den Piraten sei oder an den fremdländischen Südmenschen, die ihre Handelsgeschäfte mit Gewalt durchsetzten. Und bald schon stach auch ich wieder in See – und in die Brust des Aggressors. Ohne Mühe gelang es dem thorwalschen Kriegsschiff auf ich nun diente um Hochseeerlebnisse zu sammeln die nostrianischen Piraten zu zerschlagen. Dabei geriet ich derart in Kampfrausch, dass es der Besatzung nur schwer gelang, mich davon abzuhalten die Leichen der Aggressoren bis zum Unkenntlichkeit zu zerkleinern. Ab diesem Zeitpunkt waren zweierlei Dinge für mich klar: Ich werde lernen zu gewinnen und jeder, dessen Volk es wagt, Thorwals Größe anzugreifen, soll dafür mit seinem Leben büßen. Zurück an Land verfestigte sich, was ohnehin abzusehen war: Meine Füße waren nicht für den Tanzboden geschaffen. Kaum noch Acht darauf gebend, welche Vorteile ihm das Wohlhabende Händler-elternhaus zu bieten hatte geriet ich nun zusehends in Keilereien, die ich oftmals nicht unverletzt überlebte, aber doch meist als Sieger – dank meines Stiefelmesser Schnipp. Fair spielen war nur nötig, wenn eine Schwestern wieder Thorwaler-Prügel-dich-nicht spielen wollte, aber auf der Straße erlebte ich zusehends, dass dies nicht mein Weg war, um erfolgreich zu sein. Doch drohte mir bald ein unerwarteter Niederschlag: meine Wettschulden häuften sich an, und es gelang mir kaum noch mit meinen für den jungen Thorwaler beträchtlichen Nebeneinkünften diese zu decken: Also lies ich mich auf eine Wette ein: Sollte ich einen Gläubiger im Axtwerfen überbieten, würde er 250 Dukaten gewinnen. Sonst würde ich sie verlieren. Und ich unterlag. Schande fiel über mich her, wie thorwalsche Eroberer über die Küstenstädte der unwürdigen Nostrianer. Meine Familie erfuhr vollends wie ich lebte, und schickte mich, sichtlich enttäuscht, fort, bis ich zur Entschädigung und zum Wiederaufbau des Namens 500 Dukaten an die Familie gezahlt hatte. Und so endete die Jugend des abgestumpften Hjalmar Hallarson.
So sagt es meine Geschichte.

Drug use, clean up, drug use, drug use, clean up, drug use, rehab
Fuck you I suck dude, self-loathing, self-esteem, ego, then me again

Alles kam anders als geplant. Aus der eigenen Heimat verbannt. Auf mich gestellt, mit kaum mehr als einem Kriegsbeil, Schnipp, einem Fellumhang und einer Tasche voll Rauschkraut heuerte ich in einem Söldnerkorps nahe des Steineichenwald an. Soldaten reden oft über ihr Wunden, aber ich schwieg. Jeden Abend trieb mir der Zorn Flammen in die Augen und manch ein Kamerad fürchtete sich vor dem jungen Nordmann, der bald schon zu einem Hünen anwuchs. Viele sagten auch, dass schon manch einer in der Schlacht durch meine Hand gefallen sei, wenn man dem Wilden den Weg zur Schlacht versperrte sobald ihn das überkam, was im Norden “Swafiskari” hieß, aber nie verletzte ich einen Waffenbruder. Ich verachtete mich selbst, verachtete und hasste Nostrianer und Südländer, schlug sie wenn sie ihm ungelegen kamen, und hasste mich, denn er hatte ihn dahin gebracht, wo jetzt dieser vernarbte, gegerbte Barbar stand. Immer tollkühner wurde mein Kampf, doch entging er immer wieder dem Ruf nach Firuns fernem Reich. Doch eines Tages verließ mich im Kampf mein Glück als meine Kompanie dem gefürchtetem Jüngling nicht das Signal zum Rückzug weiterreichte. Und so kam es, dass ich in der Nähe des lieblichen Feld in einem Scharmützel niederging. Die erste Jagd, das erste mal auf Hochsee, das erste mal die Verwundeten aus Seegefechten sehen, und bald auch das erste mal auf See in einen Kampf verwickelt werden, bald auch das erste mal als Heer angreifen. Und gewinnen. Im Kampf ist der Nordmann in einen unglaublichen Blutrausch gebunden, und lässt, erst einmal im totalen Kampf eingedrungen, bis zum Endsieg auch nicht mehr vom Gegner ab, ungeachtet der eigenen Gefahr. Und so fügte sich das Schicksal. So sagt es meine Geschichte.

Logbuch 1: Abenteuer im Lieblichen Land, wo das Gras grün ist wie die Wälder Maraskans und der Busch bedrohlich wie ein Ammenmärchen, defakto also nicht.

You don’t say good luck,
You say don’t give up
In Vinsalt wachte ich auf, wie man mir erzählte. Einen weiten weg hatte ich hinter mir, schwer verwundet war ich, wie man mir erzählte. Tief in der Schuld des Medicus stehe ich auch heute noch, wie ich immer sagen werde, denn dieser Mann rettete wohl mein Leben. Durch glückliche Fügung ward ich auf dem Schlachtfeld gefunden. Für eben jenen Medicus erledigte ich mehrere Jahre hindurch Aufgaben jeder Art, denn zu diesem Mann empfand ich wieder so etwas wie Pflicht, er hat mich neue Werte gelehrt ohne mich je zu belehren. Hier fehlen große Stücke des Textes

Oh girl, this boat is sinking,
There’s no sea left for me.
And how the sky gets heavy,
when you are underneath it.
Oh, I want to sail away from here,
And God,
He came down
and said
Nothing.

Logbuch 2: Von einem Verlust in meinem Leben, denn Swafnir nahm mir meine Freunde; und eine Bekanntschaft mit neuen Kameraden

Dieser Text ist bisher nicht rekonstruiert

Logbuch 3: Von den neuen Weggefährten und dem Schrecken der Weidener Wüstenei, gefolgt von Irrglauben und Verleumdnung
Logbuch 4: Von einem Mann, der sich einen Bären nannte und den ich sehr schätzte, Probleme in dessen Land die wir klärten und jemandem, der mich bloß anschaute, sowie dem Kutscher, dem wir unsere Treue schworen.
Logbuch 5: Vom Ewiggleichen Klamauk mit der Praiotenkirche, der sich doch noch auszeichnen sollte und uns das Leben retten würde.
Logbuch 6: Vom Leben auf Maraskan, schlechten Omen, der begegnung mit einem Leviathan und großem Unheil.
Mit einem schlechten Gefühl empfangen wir vom Raben in Punin die Bitte ihn in Kürze zu treffen, was hier nicht weiter bezeichnet werden soll. Er bat uns in aller Höflichkeit und in Eintracht mit dem Al’ Anfaner Ritus darum, Geschehnissen auf der Insel Maraskan nachzugehen, bei denen es um vermutlich von Rebellen gestohlenes Endurium, doch befürchteten wir schon dass nicht Rebellen das Endurium stahlen.

Weitere Aufzeichnungen wurden noch nicht gesichtet.

Hjalmar Hallarson der Windzwinger Ottajasko zu Thorwal

Die 7 Gezeichneten Malkisedeq