Verian da Kuslik

Vierter Gezeichneter

Description:

Theme: Strolling About & Somthings Hiding in the Fourgon – Cthulhu – Horror on the Orion Express

Bio:

An seine leiblichen Eltern konnte sich Verian nie richtig erinnern.

Großgezogen wurde er von dem Mechaniker Larescio Camee und seiner Frau Elissa.

Als er das fünfte Lebensjahr überschritt, entdeckte Verian ein Interesse welches großen Anklang bei seinem Ziehvater fand:
Nachdem Verian eine kleine Schatulle auf dem Marktplatz gefunden hatte und diese nur unter Zuhilfenahme von einigen Drahtstücken öffnete erinnerte sich Larescio an seine Vergangenheit als Fassadenkletterer und förderte die Neigungen des Jungen mit phexischem Vergnügen.
Es war eine langwierige Ausbildung, die auf den theoretischen Anweisungen Larescios und deren praktischen Umsetzung durch Verian, allerdings vor allem auf Larescios Kodex beruht. Diesen Kodex verinnerlichte Verian, und versucht bei all seinen Raubzügen alle Regeln zu befolgen. Die Regeln lauten wie folgt:
1) Freunde sind Freunde. Man bestiehlt sie nicht. Man stiehlt FÜR sie.
2) Arme sind arm. Wer nichts hat, dem darf man gar nicht erst versuchen zu bestehlen.
3) Leben ist Leben. Stehle nur dem das Leben, der das deine aufs äußerste gefährdet und dir keine Möglichkeit zur Flucht lässt.

An Freunden blieb ihm nur einer: Reo, der wie er “phexgefällige Werke” als Einbrecher vollbrachte. Doch als die beiden in ihrem 17ten Lebensjahr waren, nahm Boron wahrscheinlich auch Reo zu sich. Die beiden brachen seinerzeit in eine der größeren Villen Kusliks ein, getrieben von Neugier und der Verlockung des Goldes. Jedoch übernahmen sich die Jungen, und sahen sich alsbald von einigen wütenden und schwer bewaffneten Gardisten verfolgt. Ihre einzige Fluchtmöglichkeit war eine äußerst glatte (und damit fast unbesteigbare) Mauer, die Verian mit einer Räuberleiter Reos erklimmen konnte. Bevor er seinen Freund jedoch hochziehen konnte, rutschte Verian von der Mauer herab. Reo schaffte es wohl nicht…
Im Andenken an das Opfer seines Freundes verwendet er “Reo” als seinen falschen Namen.

Nach diesem Erlebnis begann Verian mit kleineren Reisen. Er zog mit einigen Gauklern von Stadt zu Stadt und erleichtere die reicheren Bürger, ehe sie jeweils wenige Tage später weiterzogen.

So kam es dazu, das sein Gesicht samt Namen (“Reo da Grangor”) auf den horasischen Fahndungslisten landete, er sich von den Gauklern (die es sich in Grangor gemütlich gemacht hatten) trennte und er einen Kutscher bestach um nun die Heimat endgültig hinter sich zu lassen.
Irgendwo in der Wildnis von Weiden ließ besagter Kutscher den jungen Verian alleine zurück, und er versuchte sich durch die ungewohnt kalte und unbelebte Landschaft zu schlagen. Nach einigen Tagen geriet er in Gefangenschaft des Schwarzmagiers Korobar, welcher ihm einen dicken Vierkantnagel aus Arkanium in die Stirn hämmerte um seinen Geist zu kontrollieren. Zu dem Zeitpunkt setzte sein Gedächtnis samt Verstand aus.
Als Verian wieder zu sich kam bot sich im ein niederhöllischer Anblick: er lag inmitten einer brennenden und zertrümmerten Wagenburg, um ihn herum nur Blut, Leichen und Feuer. Kurze Zeit später kam dort eine Gruppe an Abenteurern vorbei, die sich auf der Jagd nach Korobar befanden. Ohne große Umschweife schloss Verian sich den Männern an, zum einen um nicht allein zu Reisen, zum anderen um Rache üben zu können…

Inzwischen reist er schon seit über drei Jahren mit den Abenteurern und erlebte eine Vielzahl an Dingen, die seinen Verstand mehr als einmal überstiegen.

Seit dieser Zeit kam er nie dazu seine Zieheltern wieder zu besuchen. Verians Wissen nach verdingt sich Larescio nun als Feinschmied und Juwelier in Grangor.


All das was geschah brach ihn innerlich auf die ein oder andere Weise; zu oft sehnt er sich an die Abende mit Reo zurück, die sie gemeinsam über den Dächern Kusliks verbrachten; zu oft sehnt er sich nach Frieden und Ruhe. Mehr und mehr plagt ihn ein Gefühl von Machtlosigkeit.
Die immanente Bedrohung durch den Dämonenmeister lässt bei ihm einiges – vor allem brennende Fragen zu seiner Vergangenheit – in den Hintergrund rücken; er wurde über Zeit zu einem ruhigen Pragmatiker der große Unterschiede zwischen “persönlich” und “wichtig” macht; und was für ihn am erschreckensten war: er wurde zu jemanden der nicht mehr nur aus Notwendigkeit tötete…


Zum Äußeren:
Der Geist eines 27jährigen in dem Körper eines 37jährigen.

Der fast neuneinhalb Spann große, schlanke junge Mann zeigt in Folge des Satinavfrevels dem er ausgesetzt war schon die ersten Zeichen des Alters in Form von wenigen Stirnfalten und leicht grau melierten Schläfen.
Seine tiefschwarzen Augen haben den Ausdruck von jemandem, der zuviel miterleben musste in einem noch viel zu kurzem Leben (ein Eindruck der leider gerechfertigt ist).
Zu seiner typischen Kleidung gehören schwarz-graue Hosen und Hemden, die mit einer Vielzahl von kleinen und großen Taschen versehen sind; dazu noch ein dunkelgrauer Kapuzenmantel mit ebenso vielen Innentaschen und ein paar leichter Lederstiefel.
Man könnte sein Gesicht eventuell als attraktiv bezeichnen, wenn es nicht wie eines von hunderten in jeder Menschenmenge verschwimmen würde.

Verian da Kuslik

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